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Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) kommentiert die Distanz Bürger-Politik nach dem ARD-Deutschland-Trend:

Frankfurt/Oder (ots) - Es gibt viele Beispiele in der Geschichte, wo Staatswesen innerlich bereits ausgehöhlt waren, bevor das System dann kippte. Die DDR war in Deutschland nur das letzte Beispiel dafür. Für die bundesdeutschen Parteien sollten die Zahlen des ARD-Deutschland-Trends samt "Stuttgart 21" etc. ein Weckruf sein, den Graben zwischen dem politischen und restlichen Leben im Land nicht weiter anwachsen zu lassen. Demokratie muss wieder mehr gelebt werden. Dazu gehört, dass die Kommunikation zwischen Politik und Bürger anders als bei "Stuttgart 21" viel besser werden muss. Aber auch dem Bürger sollte bei allem Protest bewusst sein, dass auch seine Interessen nicht dem Gemeinwohl entsprechen müssen. Deshalb sollte sich mancher, der sich über "die Politiker" erregt, überlegen, bei Parteien mitzumachen. Sie sind nur so gut wie ihre Mitglieder es sind.

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