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Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum EU-Gipfel

    Frankfurt/Oder (ots) - Für den EU-Gipfel kann nicht im Vordergrund stehen, weiteres Geld in den Wirtschaftskreislauf zu pumpen, sondern die bisherigen, auf nationaler Ebene eingeschlagenen Politiken weiter aufeinander abzustimmen, um zu verhindern, dass Mitglieder kollabieren beziehungsweise auf Kosten anderer sich schadlos halten. Nicht zu vergessen ist schließlich, dass die EU einen gemeinsamen Nenner finden muss, wenn sie auf dem Treffen der 20 wichtigsten Industriestaaten Anfang April eine Rolle bei der Korrektur der Weltfinanzordnung spielen will. Wie wichtig ein abgestimmtes Vorgehen ist, zeigt die jüngste Aktion der US-Notenbank, die mit neuen gigantischen Summen im Bankensektor interveniert und Staatsanleihen kauft. Was nichts anderes bedeutet als das Anwerfen der Notenpresse. So funktioniert Geldbeschaffung auch. Und noch ist man sich nicht einig darüber - weder in den USA noch in Europa -, ob dies ein Zeichen von Tatkraft oder Verzweiflung ist.

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