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BERLINER MORGENPOST: Die Trumpfkarte der Windsors - Kommentar von Jochen Wittmann

Berlin (ots) - Die royale Hochzeit war in vielerlei Hinsicht eine Premiere für die Windsors. Die Trauung von Prinz Harry mit der US-Schauspielerin Meghan Markle markiert den Punkt, an dem die Königliche Familie ein wenig mehr wie das Großbritannien aussieht, das sie repräsentiert. Denn mit Meghan Markle bekommen die Royals erstmals ein Mitglied afroamerikanischer Herkunft. Und kaum einer stört sich an der Hautfarbe der Braut.

Warum auch, immerhin ist das Land auf dem besten Weg in eine multikulturelle Gesellschaft. Die Zahl der ethnisch gemischten Ehen hat sich seit 2001 mehr als verdoppelt. Und solche Eheschließungen sind von der Mehrheit längst akzeptiert. Die Eheschließung von Harry und Meghan dürfte dabei helfen, die Vorurteile weiter abzubauen.

An der Seite von Harry wird sie dem Image der Monarchie neue Impulse geben: jung, zeitgemäß, liberal, aufgeschlossen, locker und volksnah. Die Monarchie bekommt ein neues Aushängeschild. Reiner Kuschel-Kurs ist von Meghan allerdings nicht zu erwarten. Denn direkt bei ihrem machte bei ihrem Debüt klar, dass ihr das Thema Frauenrechte wichtig ist.

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