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BERLINER MORGENPOST: VW muss zahlen
Leitartikel von Björn Hartmann

Berlin (ots) - Der Volkswagen-Konzern hat im Jahr zwei der Diesel-Affäre eine Rekordzahl von Autos verkauft und wieder kräftig Geld verdient: elf Milliarden Euro Gewinn. Für die deutsche Wirtschaft ist das ein gutes Zeichen. Die Aktionäre können sich über eine Dividende freuen. Alles super so weit. Oder doch nicht? Der Volkswagen-Konzern steht wegen der Diesel-Affäre wie kein anderer Autobauer am Pranger. Und deshalb sieht das Bild für den deutschen Kunden, der ein Auto mit Schummelsoftware gekauft hat, so aus: Der Konzern hat ihm ein Software-Update aufgespielt und sich entschuldigt. Das Auto ist praktisch unverkäuflich. Im Gegensatz etwa zu US-Kunden geht der Autobesitzer in Deutschland leer aus. Und das ist für einen der größten deutschen Konzerne mit wieder sprudelnden Gewinnen eher beschämend.

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