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Im neuen prmagazin: Interview mit RWE-Kommunikationschef Volker Heck: "Man kann Appeasement auch übertreiben"
Neue Kampagne des Energieriesen

Remagen (ots)

Energieriese RWE will in der Atomdebatte weiter klare Kante zeigen. "Manchmal muss man den Mumm haben, nicht sofort vor der veröffentlichten Meinung in die Knie zu gehen", sagt PR-Chef Volker Heck im prmagazin-Interview zur Klage seines Unternehmens gegen das Moratorium der Bundesregierung. Aus Kommunikationssicht sei es kurzfristig "sicher leichter, wenn man auf Deeskalation setzt, auf Appeasement. Das kann man aber auch übertreiben."

Der Essener Konzern gilt als Sinnbild der Atomlobby und steht nach der Katastrophe von Fukushima in der Öffentlichkeit mit dem Rücken zur Wand. Trotzdem wollen RWE und der Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann in der Sache hart bleiben. Selbst atomkritischen Rechtsexperten zufolge trage die rechtliche Grundlage für das Moratorium juristisch nicht, so Heck: "Es gibt jedes Jahr Millionen Steuerpflichtiger, die ihren Einkommenssteuerbescheid gerichtlich prüfen lassen. Genauso lassen wir die Weisung zum Abfahren des Kraftwerks Biblis A von einem Verwaltungsgericht prüfen."

Das komplette Interview mit Volker Heck können Sie in der aktuellen Ausgabe des prmagazins lesen, die am 1. Juli erscheint.

Darin spricht Heck auch über die neue Kampagne, die RWE in Kürze startet. Unter dem Schlagwort "Intelligente Energie" (IE) will das Unternehmen gezielt auf seine Aktivitäten im Bereich Energieeffizienz, intelligente Stromnetze, Elektromobilität und moderne Energiesteuerung für Zuhause hinweisen. Heck: "Das hat mit Fukushima nichts zu tun, das war schon länger geplant. Wir müssen irgendwann wieder weg von diesem Kernenergiefokus und zeigen, was wir noch machen." Die Offensive startet zunächst in der Mitarbeiterzeitung und im Intranet, danach extern mit mehreren Onlineangeboten. Ab September schaltet RWE Fernsehspots und Außenwerbung. Die Kampagne werde Basis für die Kommunikation des gesamten Konzerns, auch im Ausland, sagt Heck: "Wir wollen zeigen, dass es zwar ,nur' Strom ist, der aus der Steckdose kommt. Aber dass damit so viel passieren kann und möglich wird. Und wir wollen zeigen, was alles geht, wenn wir mit dieser Energie gemeinsam intelligenter umgehen." Die Kampagne soll bis mindestens 2013 laufen.

Diese Informationen sind mit Quellenangabe zur Verwendung frei.

Pressekontakt:

Christina Ullrich
Verantwortliche Redakteurin
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Telefon: 02228/931-123
Telefax: 02228/931-137
E-Mail: ullrich@rommerskirchen.com
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