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01.10.2003 – 11:06

Paracelsus Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA

Paracelsus Kliniken äußern sich zum Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Sterbehilfe

    Osnabrück/Hannover (ots)

Im Zusammenhang mit den
staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen eine niedergelassene Ärztin,
die seit vielen Jahren als internistische Belegärztin an der
Paracelsus-Klinik in Hannover-Langenhagen arbeitet, hat die
Paracelsus Kliniken Deutschland GmbH heute in einer Erklärung darauf
hingewiesen, dass ein von dem Unternehmen sofort nach Bekanntwerden
der Vorwürfe in Auftrag gegebenes Gutachten des renommierten Aachener
Palliativmediziners Prof. Dr. Lukas Radbruch keinerlei Anhaltspunkte
für unzulässige Sterbehilfe in allen von ihm untersuchten Fällen
ergeben hätte. Dieses Gutachten sei von den Paracelsus Kliniken
sofort allen beteiligten Stellen, also auch der Staatsanwaltschaft
und dem Verwaltungsgericht, zur Verfügung gestellt worden.
    
    Bei den nun von der Staatsanwaltschaft untersuchten 76 Fällen
handelt es sich nach Angaben der Paracelsus Kliniken pauschal um alle
in den vergangenen zwei Jahren mit Morphin behandelten verstorbenen
Patientinnen und Patienten der Ärztin.
    
    Die Paracelsus Kliniken haben ergänzend darauf hingewiesen, dass
die Klinik in Hannover Langenhagen als Belegkrankenhaus arbeite. Das
bedeute, dass alle ärztlichen Tätigkeiten ausschließlich in der
Verantwortung der dort tätigen Belegärzte lägen. Die Geschäftsführung
der Paracelsus Kliniken gehe angesichts der ihr vorliegenden
Informationen davon aus, dass die langjährig in der Klinik tätige
Ärztin letztendlich keine Schuld treffe, es sich vielmehr um den in
Deutschland nicht entschiedenen Streit über den Einsatz von Morphium
in der Schmerztherapie handele. Morphium werde in Deutschland im
Vergleich zu den übrigen europäischen Nachbarländern deutlich weniger
eingesetzt. Damit einher gehe der Vorwurf, dass in Deutschland
vielfach zu wenig Schmerztherapie erfolge.
    
    Die Belegärztin sei, so die Paracelsus Kliniken, entgegen anders
lautenden Meldungen von der Klinik nicht "gefeuert" worden, sondern
könnte wegen des vorläufigen Ruhens der Approbation derzeit ihre
Tätigkeit nicht ausüben.
    
      
ots Originaltext: Paracelsus Kliniken Deutschland GmbH
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:

Geschäftsführer Joachim Bovelet
Paracelsus Kliniken Deutschland GmbH
Tel. 0541-6692-110

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