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17.09.2007 – 10:30

Banken der Automobilwirtschaft (BDA)

Autobanken als Stabilitätsfaktor in schwierigen Zeiten
Nachfrage nach Mobilitätspaketen gegenüber Vorjahreszeitraum vervierfacht

    Hamburg (ots)

Das erste Halbjahr 2007 ist für die deutsche Automobilbranche eher verhalten verlaufen. Mit 1.577.000 PKW wurden in den ersten sechs Monaten 9,2 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die herstellerverbundenen Autobanken konnten die Auswirkungen dieser Marktflaute auf das Geschäft jedoch vergleichsweise gering halten und die Ergebnissituation damit stabilisieren. Sie brachten in den ersten sechs Monaten des Jahres 635.031 Neuwagen durch Finanzierung und Leasing auf die Straße. Dies sind lediglich 4,6 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum. Ihren Anteil am Gesamtvolumen aller Neuzulassungen in Deutschland konnten sie zudem von rund 39 auf nunmehr 41 Prozent weiter steigern. Damit wurden erstmals mehr als vier von zehn Neuwagen über die Institute des Arbeitskreises der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft (AKA) finanziert oder verleast.

    Besonders hohe Wachstumsraten verzeichneten die zwölf herstellerverbundenen Autobanken des AKA mit den umfassenden Paketangeboten, die seit letztem Jahr verstärkt angeboten werden. Auch das Leasinggeschäft zeigte sich beständig: Die Zahl der abgeschlossenen Verträge lag mit 377.517 nur 0,5 Prozent hinter den Vorjahreszahlen. "In der ersten Jahreshälfte hat sich der marktbedingte Rückgang von Vertragsabschlüssen für die Autobanken insgesamt in Grenzen gehalten", kommentiert Karl Strom, Sprecher des AKA. "Damit haben sich die herstellerverbundenen Autobanken in der ersten Jahreshälfte auch in einer schwierigen Marktsituation als Stabilitätsfaktor für die Automobilbranche bewiesen."

    Sehr beliebt waren in der ersten Jahreshälfte die umfangreichen Paketangebote der herstellerverbundenen Autobanken, die zahlreiche Service- und Versicherungsleistungen für die Kunden beinhalten. 263.652 Kunden wünschten sich im ersten Halbjahr 2007 derartige Mobilitätspakete. Damit hat sich die Nachfrage nach Paketlösungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast vervierfacht. "Mit dieser Strategie haben die Autobanken den Markt für automobile Finanzdienstleistungen geprägt und weiterentwickelt", erklärt Dr. Heinz-Peter Renkel, gemeinsam mit Karl Strom Sprecher des AKA. "Die Mobilität der Menschen muss im Mittelpunkt stehen, nicht das Fahrzeug allein. Hier geben uns die aktuellen Ergebnisse recht und zeigen, dass die angebotenen Dienstleistungspakete der Autobanken optimal die heutigen Bedürfnisse der Kunden nach uneingeschränkter und sorgenfreier Mobilität bedienen."

    Über die Paketangebote hinaus ist der Abschluss von Versicherungsleistungen über die herstellerverbundenen Autobanken bei Autohaus-Kunden gefragt. So haben die Institute des AKA im ersten Halbjahr unabhängig von den in den Mobilitätspaketen vermittelten Versicherungen zusätzlich 155.025 Kfz-Versicherungen über Agenturgeschäfte abgeschlossen. "Die Verbraucher möchten beim Fahrzeugerwerb heute nicht mehr zahlreiche verschiedene Anbieter ansteuern", so Strom. "Gefragt ist Service aus einer Hand und unter einem Dach - dazu gehören natürlich auch Versicherungsleistungen", führt er fort. Die aktuellen Zahlen bei Vertragsabschlüssen von Kfz-Versicherungen zeigen, dass die Autobanken als Anbieter von Versicherungsleistungen bereits sehr gut im Markt positioniert sind.

    In der vergangenen Jahreshälfte wurden durch die herstellerverbundenen Autobanken Fahrzeuge im Wert von rund 8,8 Milliarden Euro finanziert. Dieser leichte Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdeutlicht auch, dass die Autobanken ihre Position gegenüber den Wettbewerbern verbessern konnten. Durch das Leasinggeschäft wurden darüber hinaus Fahrzeuge im Wert von 9,3 Milliarden Euro auf die Straße gebracht. Damit konnten die Institute des AKA einen Wertzuwachs von sechs Prozent generieren. Der Gesamtbestand an Leasing- und Finanzierungsverträgen für Neu- und Gebrauchtwagen blieb bei den herstellerverbundenen Autobanken im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr konstant bei rund 5,9 Millionen Einheiten.

    Hintergrund

    Der "Arbeitskreis der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft (AKA)" ist ein Zusammenschluss der namhaften herstellerverbundenen Finanzdienstleistungsgesellschaften (Banque PSA Finance, BMW Financial Services, DaimlerChrysler Bank, Fiat Bank, Ford Financial, GMAC Bank, Honda Bank, MKG Bank, RCI Banque, Toyota Financial Services, Volkswagen Financial Services und Volvo Auto Bank). Mit dem gemeinsamen Selbstverständnis "Mobilität in Partnerschaft" diskutiert man betriebswirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Themen. Die zwölf Mitglieder des AKA sind mit einem Marktanteil von über 60 Prozent im Neuwagen- und 50 Prozent im Gebrauchtwagenbereich Marktführer für automobile Finanzdienstleistung in Deutschland. Derzeit vertrauen ihnen über neun Millionen Kunden die Finanzierung ihrer Automobilität an. Die im AKA organisierten Institute repräsentieren 39 Automobilmarken und beschäftigen bundesweit insgesamt rund 9.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.autobanken.de

Pressekontakt:
Molthan van Loon
Communications Consultants GmbH
Frau Harriet Lütjohann
Tel.: +49 (40) 460 68 162  
Fax:  +49 (40) 460 68 108
E-mail: harriet.luetjohann@mvlcc.de

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