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"Beste Fernsehfilme" für die GOLDENE KAMERA von HÖRZU nominiert

    Hamburg (ots) - Die Komödie "Angsthasen" (ARD), der Zweiteiler "Contergan" (ARD) sowie das DDR-Drama "Die Todesautomatik" (ZDF) sind als "bester Fernsehfilm" für die GOLDENE KAMERA von HÖRZU 2008 nominiert worden. Vor allem wegen der außergewöhnlichen und überraschenden Inszenierung schwieriger gesellschaftlicher Themen gelten die drei Filme als die herausragenden Produktionen des Fernsehjahres. Das entschied die Jury nach Sichtung und Bewertung von rund 50 TV-Filmen aus 2007. "Ich bin positiv überrascht, wie viele hochwertige Filme und schauspielerische Leistungen darunter waren", sagt Jury-Mitglied Dieter Wedel. "Ich sehe zurzeit in Deutschland sogar mehr gelungene TV-Filmproduktionen als Kinofilme."

    In "Angsthasen" spielt Edgar Selge einen von Phobien gejagten Versicherungsangestellten, der eine vermeintliche Krebsdiagnose erhält und plötzlich zu neuer Lebensfreude findet. Regie führte Franziska Buch, das mit viel schwarzem Humor angereicherte Drehbuch schrieb Ulrich Limmer, der - mit seiner Münchner Firma Collina Filmproduktion - im Auftrag von BR und SWR auch produzierte. "Der Film ist die einzige Komödie, die in diesem Jahr auf ganzer Linie überzeugen konnte", erläutert die Jury ihre Entscheidung. Ein ernstes Thema komme in diesem Falle ohne das verbreitete Bedenkenträger-Fernsehen aus.

    "Kein anderer Film schaffte es in diesem Jahr, eine derart breite gesellschaftliche Debatte anzustoßen", begründet die Jury die Nominierung für "Contergan". "Anders als andere so genannte Event-Produktionen verzichtet der Zweiteiler auf den gern angerührten Zuckerguss. Auch jener reißerische Voyeurismus, mit dem Historie oft leichter konsumierbar gemacht wird, ist ausgespart." Anhand des Schicksals einer betroffenen Familie zeichnet der vom WDR beauftragte Zweiteiler den Skandal um das Schlafmittel Contergan nach. Katharina Wackernagel und Benjamin Sadler spielen das Ehepaar, Denise Wagner beeindruckt als deren behinderte Tochter. Das Buch schrieb Benedikt Röskau, Regisseur war Adolf Winkelmann, Produzent Michael Souvignier mit seiner Kölner Firma Zeitsprung.

    "Die Todesautomatik" thematisiert den Schießbefehl an den innerdeutschen Grenzen am Beispiel der Freundschaft zweier Jugendlicher in Strausberg bei Berlin, die 1961 durch die DDR-Diktatur auseinander gerissen wird. Stephan Kampwirth und Misel Maticevic spielen die beiden Freunde, die sich 15 Jahre später in der BRD wieder sehen und sich als Fluchthelfer betätigen. "Todesautomatik' ragt aus der Masse der fast schon inflationär hergestellten Produktionen mit DDR-Thematik heraus", sagt die Jury. "Mit fesselnder Erzählstruktur und viel Liebe zum Detail lässt das Team um Regisseur Niki Stein die 60er und 70er wieder aufleben." Das Drehbuch verfasste Stein mit Wieland Bauder, die Polyphon Film- und Fernsehproduktion produzierte das auf einer wahren Lebensgeschichte basierende Drama.

    Zur Jury gehören Vera Tschechowa, Maybrit Illner, Dr. Dieter Wedel, Jörg Pilawa und Dr. Helmut Thoma sowie fünf Redaktionsmitglieder von HÖRZU. Juryvorsitzender ist HÖRZU-Chefredakteur Dr. Thomas Garms.

    Die Verleihung der 43. GOLDENEN KAMERA von HÖRZU findet am 6. Februar 2008 in der Ullstein-Halle im Berliner Verlagshaus der Axel Springer AG statt. Die von Thomas Gottschalk moderierte Gala wird am 8. Februar 2008 ab 21:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

    Weitere Informationen unter www.goldenekamera.de

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