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Die Berliner Rattenplage ... komödiantisch verpackt in "Der König von Berlin"

Lanner (Florian Lukas) bei seinem spektakulären Einsatz gegen die Rattenplage. © rbb/Julia Terjung, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB von ARD-Foto im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter rbb-Sendung und bei Nennung "Bild: rbb/Julia Terjung" / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/51580

Berlin (ots) - Berlin kämpft mit einer Rattenplage. Inzwischen sollen in der Hauptstadt mehr Ratten als Menschen leben. Komödiantisch verpackt, steht dieses echte Thema auch im Mittelpunkt von Lars Kraumes Krimi "Der König von Berlin" - frei nach dem gleichnamigen Buch von Horst Evers. Am kommenden Samstag (23. September 2017, 20.15 Uhr) hat die ARD Degeto/rbb-Produktion mit Florian Lukas und Anna Fischer in den Hauptrollen Fernsehpremiere im Ersten.

"Jede Stadt hat ihre Helden: in L. A. sind es die Men in Black, in New York die Ghostbusters, und das Chaos, in dem Berlin vom Bankenskandal bis zum Flughafendebakel steckt, kann nur ein Mann wie Carsten Lanner aus Horst Evers' Farce 'Der König von Berlin' in den Griff bekommen", sagt Drehbuchautor und Regisseur Lars Kraume.

"Das aberwitzige Drehbuch ist zu einer skurril-charmanten Krimikomödie geworden. Wir hatten großen Spaß", erinnert sich Florian Lukas, der Kommissar Lanner spielt. Auch wenn er die Geschichte "super lustig" findet, hat ihn die Rolle Überwindung gekostet: "Es fiel mir schwer, nicht zu berlinern", sagt er. Und vor allem: "Ich hasse Ratten".

"Wie eine Bekloppte mit dem Auto durch Berlins Straßen zu heizen, mit Ratten um die Wette zu rennen und mit Carsten Lanner den kriminellen Berliner Sumpf aufzuräumen - das hat Laune gemacht", ergänzt Anna Fischer, die im Film Lanners Assistentin ist. Florian Lukas lernte sie erst bei den Dreharbeiten kennen.

Und was sagt Horst Evers? "Das Spannungsverhältnis zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitskomplex ist das ewige Thema Berlins. Es ist das Thema des Buchs. Es ist das Thema des Films. Gott sei Dank birgt dieses Thema aber auch sehr, sehr viel Komik. Denn sonst wäre es echt zum Heulen. Ich persönlich empfinde es wirklich als große Ehre, dass so viele großartige Künstler - allen voran Lars Kraume - sich tatsächlich mit etwas befassen, das ich geschrieben habe und daraus ein neues, eigenständiges Werk erschaffen."

Die Filmgeschichte:

Voller Vorfreude lässt sich der junge und ehrgeizige Kommissar Carsten Lanner (Florian Lukas) für eine Fortbildung aus dem niedersächsischen Cloppenburg nach Berlin versetzen. Allerdings hat er nicht mit der ausgesprochenen Chuzpe der Berliner und vor allem der schroffen Art seiner Kollegen gerechnet, die ihn keinesfalls mit offenen Armen empfangen. Und so schlittert er mehr zufällig als gewollt kurz nach seiner Ankunft in Berlin in seinen ersten Fall.

Erwin Machalik (Carl Heinz Choynski), Inhaber einer renommierten Firma für Schädlingsbekämpfung, wird tot aufgefunden. Während Kriminalhauptkommissar Kolbe (Max Hopp) sofort von Selbstmord ausgeht, wittert Lanner Mord. Fortan legt Kolbe Lanner nur Steine in den Weg und lässt ihn auflaufen. Seine junge Kollegin Carola Rimschow (Anna Fischer) himmelt Lanner an und steht ihm hilfreich zur Seite. Doch beiden bleibt nicht viel Zeit, den Mord aufzuklären. Unter der Stadt braut sich schon ein Unheil zusammen, das Machalik vor seinem Ableben in einem "Vermächtnis" angekündigt hat: Eine ungeheure Rattenplage bedroht Berlin ....

Für die Spezialeffekte sorgte die Berliner Firma Celluloid Visual Effekcts GmbH und Co. Teilweise sind bis zu 8.000 Ratten im Film zu sehen - per Hand animierte und automatisch erzeugte Vierbeiner.

Die OLGA FILM GmbH produzierte den Film im Sommer 2016 im Auftrag von ARD Degeto und rbb für Das Erste. Zu den Drehorten zählen: Rotes Rathaus, Fort Hahneberg, Hauptbahnhof, stillgelegter U-Bahnhof am Innsbrucker Platz sowie Luft- und Raumfahrtdenkmäler in Berlin-Adlershof: der große Windkanal, Bunker und Entlüftungsanlage.

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