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"Charlie Hebdo" verteidigt Aylan-Karikaturen

Potsdam (ots) - Der Chefredakteur der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo", Gérard Biard, hat es verteidigt, das zwei Karikaturen in der aktuellen Ausgabe auf das Foto des toten Flüchtlingsjungen Aylan anspielen.

Im rbb sagte Biard am Donnerstag, es sei nicht das Ziel gewesen, mit dem Bildern nur zu schockieren. Vielmehr gehe es darum, die Menschen zum Nachdenken zu bringen:

"Mit dem Foto des töten Flüchtlingsjungen ist ein Gefühl der Empörung entstanden - aber keine Reflexion. Die Satire muss nun in Perspektive setzen, was es bedeutet. Sie soll die Aufmerksamkeit auf den Sinn eines Ereignisses lenken, auf den Sinn einer Persönlichkeit oder einer Tagesaktualität."

Die Redaktion von "Charlie Hebdo" wird am Donnerstagabend (19:30 Uhr) mit dem Potsdamer M 100 Media Award ausgezeichnet.

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