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„Vape-Check“: Präventionsprojekt gegen Nikotinsucht an Schulen in MV

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Die DAK-Gesundheit engagiert sich verstärkt gegen Vapes (E-Zigaretten) und Tabakkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Mit dem von ihr geförderten „Vape-Check“ der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen (LAKOST) sollen junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern über gesundheitliche Risiken des Vapens aufgeklärt und sensibilisiert werden. Lesen Sie mehr in der beigefügten Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit MV

„Vape-Check“: Präventionsprojekt gegen Nikotinsucht an Schulen in MV

  • DAK-Gesundheit fördert landesweite Aufklärung der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen (LAKOST)
  • Einstiegsdroge Vapen: Rund 13 Prozent der zwölf- bis 17-jährigen rauchen E-Zigaretten
  • Gesundheitsministerin Drese und DAK-Landeschef Mirwald engagieren sich für Prävention gegen Nikotinsucht

Die DAK-Gesundheit engagiert sich verstärkt gegen Vapes (E-Zigaretten) und Tabakkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Mit dem von ihr geförderten „Vape-Check“ der Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen (LAKOST) sollen junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern über gesundheitliche Risiken des Vapens aufgeklärt und sensibilisiert werden. In den letzten Jahren ist bundesweit – auch in Mecklenburg-Vorpommern – ein deutlicher Anstieg des Konsums von E-Zigaretten zu beobachten. Dabei zeigen Forschungen, dass Vapes mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden sind und häufig den Einstieg in das Rauchen klassischer Zigaretten bedeuten. Gemeinsam mit Gesundheitsministerin Stefanie Drese setzt sich die DAK-Gesundheit dafür ein, den Einstiegskreislauf in die Nikotinsucht frühzeitig durch präventive Maßnahmen zu unterbinden.

„Für Kinder und Jugendliche sind Vapes mittlerweile die Einstiegsdroge Nummer eins in die Nikotinsucht. Sie erhöht das Risiko für einen regelmäßigen Konsum klassischer Zigaretten im Erwachsenenalter – und damit auch das Krebsrisiko“, betont Andreas Mirwald, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern bei der Vorstellung des Vape-Checks an der Nordlicht-Schule in Rostock. „Eine altersgerechte Prävention ist daher unerlässlich. Deshalb verstärken wir unser Engagement in MV durch die Förderung des ‚Vape-Checks‘. Wir wollen bereits früh im Umfeld Schule für das Thema sensibilisieren und über die Gefahren aufklären.“

Gesundheitsministerin Drese: „F rüh ansetzen, aufklären und umfassend über Risiken informieren

Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport in Mecklenburg-Vorpommern, betont: „Vapes wirken besonders verlockend. Bunte Farben und süße Gerüche haben auf den ersten Blick wenig mit dem rußigen Image der klassischen Zigaretten gemein und hinterlassen schnell den Eindruck, damit auch weniger gesundheitlich riskant zu sein. Umso wichtiger ist es, dass wir früh ansetzen, aufklären und umfassend über Risiken informieren. Weil diese Prävention aber letztlich insbesondere da stattfinden muss, wo Kinder und Jugendliche ihren Alltag verbringen, unterstütze ich es sehr, dass die DAK-Gesundheit und die LAKOST den Vape-Check nun direkt an die Schulen bringen.“

Die seit 1973 wiederholt durchgeführte Drogenaffinitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) zeigt, dass 2025 bereits rund 13 Prozent der zwölf- bis 17-jährigen E-Zigaretten rauchen. Bei den 18- bis 25-jährigen jungen Erwachsenen waren es sogar rund 21 Prozent. Dabei machen nach Ansicht von Fachleuten die enthaltenen Aromastoffe den besonderen Reiz der Produkte für Schulkinder aus: „Was nach Mango oder Himbeere schmeckt, ist für Kinder und Jugendliche besonders verführerisch“, so Mirwald. „Künstliche Aromastoffe lassen die Hemmschwelle zum Vapen sinken und verharmlosen dabei aber die Gesundheitsrisiken. Zum Gesundheitsschutz von Kindern und Jugendlichen muss die Politik handeln und Aromastoffe für E-Zigaretten schnellstmöglich vom Markt nehmen.“

Das gemeinsame Projekt von LAKOST und DAK-Gesundheit richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren. Ziel ist es, im Schuljahr 2026/2027 mehrere hundert junge Menschen an allgemein- und berufsbildenden Schulen und in der Jugendarbeit zu erreichen.

„Vapes sehen aus wie Lifestyle-Produkte, schmecken nach Früchten und werden über soziale Medien attraktiv inszeniert – gerade für Jugendliche kann dadurch der Eindruck entstehen, Vapen sei harmlos. Genau hier setzt der ‚Vape-Check‘ an“, sagt Birgit Grämke, Geschäftsführerin der LAKOST MV. „Wir wollen Jugendliche nicht belehren, sondern sie befähigen, Werbeversprechen und Konsumtrends kritisch zu hinterfragen und die gesundheitlichen Risiken realistisch einzuschätzen. Gute Prävention schafft Wissen, stärkt Entscheidungskompetenz und setzt an, bevor aus Neugier ein regelmäßiger Nikotinkonsum wird.“

Anreize erfahrbar machen, Einstieg verhindern

Der „Vape-Check“ zielt darauf ab, eine kritische Einstellung zum Vaping und Rauchen zu fördern und über Risiken aufzuklären. Er ist Bestandteil einer Methodentasche für Lehrkräfte, für die Schulsozialarbeit und andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Jugendbereich. Sie enthält sechs bewährte Methoden, um das Thema Vapen im Unterricht oder in Jugendgruppen aus verschiedenen Perspektiven zu besprechen. So zeigt eine Bildergalerie beispielsweise die Präsenz von Vapes in den sozialen Medien. In einem Positionsspiel berichten die Jugendlichen, was sie bereits über E-Zigaretten wissen oder denken. Sie erfahren, wie eine Vape aufgebaut ist, welche Gesundheitsrisiken es gibt und wie sie korrekt entsorgt wird. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und Jugendliche über die Risiken des vapens zu sensibilisieren. LAKOST MV gibt die Taschen nach einer entsprechenden Schulung kostenfrei an Fachkräfte der Suchtprävention aus.

Elektronische Zigaretten oder Vapes sind Geräte, mit denen sich Nikotin oder andere Substanzen in Form eines Dampfes inhalieren lassen. Dabei unterschätzen viele Jugendliche die gesundheitlichen Risiken, weil Vapes oft als „harmlos“ oder „rauchfrei“ gelten. Tatsächlich können moderne E-Zigaretten Nikotin besonders effizient abgeben. Nikotin kann am Atmungs-, Nerven-, Immun- und Herz-Kreislauf-System vielfältige Schäden anrichten, vor allem, wenn Schulkinder es während kritischer Entwicklungsphasen konsumieren.

Weitere Infos zum „Vape-Check“ und zur Rauchprävention gibt es unter: https://www.lakost-mv.de/ und https://www.justbesmokefree.de/

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,4 Millionen Versicherten die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands und engagiert sich besonders für Kinder- und Jugendgesundheit.

Freundliche Grüße

Stefan Poetig
DAK-Gesundheit

Stabsbereich Kommunikation

Presse und politische Kommunikation
Pressesprecher Mecklenburg-Vorpommern

Beuthstraße 6, 10117 Berlin

Handy: 0173 2462071

mailto:stefan.poetig@dak.de

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