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Schülerteam aus Lippstadt gewinnt Sonderpreis bei Bundeswettbewerb „bunt statt blau“

Schülerteam aus Lippstadt gewinnt Sonderpreis bei Bundeswettbewerb „bunt statt blau“
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Der „Sonderpreis Social Media“ beim Bundeswettbewerb „bunt statt blau 2026“ geht nach Nordrhein-Westfalen: Die drei Jugendlichen Neele Raulf, Lara Vossebürger und Clemens Hoferichter aus Lippstadt gewinnen mit ihrem Videobeitrag auf Instagram. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich in diesem Jahr an der Präventionskampagne der DAK-Gesundheit zum Thema Alkoholmissbrauch. Bereits zum 17. Mal suchte die Kasse die besten Plakate und Social Media-Beiträge gegen das Rauschtrinken. Bundesschirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck. Seit dem Start von „bunt statt blau“ 2010 haben insgesamt fast 150.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren am Wettbewerb teilgenommen. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Schülerteam aus Lippstadt gewinnt Sonderpreis bei Bundeswettbewerb „bunt statt blau“

DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken mit bundesweit über 6.000 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Der „Sonderpreis Social Media“ beim Bundeswettbewerb „bunt statt blau 2026“ geht nach Nordrhein-Westfalen: Die drei Jugendlichen Neele Raulf, Lara Vossebürger und Clemens Hoferichter aus Lippstadt gewinnen mit ihrem Videobeitrag auf Instagram. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich in diesem Jahr an der Präventionskampagne der DAK-Gesundheit zum Thema Alkoholmissbrauch. Bereits zum 17. Mal suchte die Kasse die besten Plakate und Social Media-Beiträge gegen das Rauschtrinken. Bundesschirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck. Seit dem Start von „bunt statt blau“ 2010 haben insgesamt fast 150.000 Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren am Wettbewerb teilgenommen.

Aus einer Vielzahl von Bewerbungen hat die Bundesjury mit Andreas Storm, Prof. Dr. Hendrik Streeck und Prof. Dr. Reiner Hanewinkel den Beitrag der drei Lippstädter auf Platz eins gewählt. Neele Raulf, Clemens Hofereiter und Lara Vossebürger haben sich in einem Interview mit den Auswirkungen von Alkoholkonsum auf Familienangehörige beschäftigt.

„Meine Oma hat eine starke Persönlichkeit, das wusste ich schon lange. Ich kannte ihre schwere Vergangenheit, wusste nur nicht, wie schlimm es wirklich war. In unserem Video erzählt sie als indirekt Betroffene – als Co‑Abhängige – von der unsichtbaren Last, die sie noch immer trägt“, erklärt Neele Raulf. „Als wir von dem Wettbewerb erfahren haben, musste ich sofort an sie denken und fragte, ob sie mutig genug wäre, anderen durch das Teilen ihrer Erfahrungen zu helfen. Oma Ilona sagte sofort zu“, so Neele Raulf weiter. „Unsere Motivation war, dieser stillen Seite der Sucht eine Stimme zu geben, damit Mitbetroffene gesehen werden und das Verständnis für sie wächst. Uns war wichtig zu zeigen, dass Alkoholismus niemals nur eine Person betrifft. Er reißt das gesamte Umfeld mit sich“, betonen Lara Vossebürger und Clemens Hoferichter. Das Instagram-Video des Siegerteams gibt es hier https://www.instagram.com/p/DWg9JaNCDkz/

Mit ihrem beeindruckenden Video gewann das Trio aus Lippstadt den „Sonderpreis Social-Media“ und erhalten dafür 300 Euro. „Die drei Jugendlichen haben mit ihrem Instagram-Video ein starkes und sehr berührendes Zeichen gesetzt. Besonders bewegend ist die Geschichte der Großmutter, die offen davon erzählt, wie prägend und belastend das Aufwachsen mit einem alkoholkranken Vater für sie war. Der Beitrag macht deutlich, dass Alkoholmissbrauch Kinder oft ein Leben lang begleitet“, sagt Andreas Baur, Leiter der DAK-Gesundheit in Soest.

Gold für Berlin, Silber für Hessen, Bronze für Brandenburg

Über den Bundessieg im Plakatwettbewerb kann sich die 17-Jährige Virginia Pereira Gomes aus Berlin freuen. Den zweiten Platz gewinnt in diesem Jahr der 17-Jährige Asthon Wittbecker aus Hofheim am Taunus. Platz drei geht nach Brandenburg an Greta Neuendorf (15) aus Schulzendorf in Brandenburg. Den Sonderpreis der Kategorie „Junge Talente“ erhält Darija Schliakhetko, 12 Jahre, aus Worms.

17 Jahre „bunt statt blau“

„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ 2026 ist bereits die siebzehnte Auflage des kreativen Plakatwettbewerbs. Insgesamt haben seit 2010 fast 150.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie ist seit April 2010 von der Europäischen Kommission zertifiziert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Alkoholvergiftungen: Rückgang bei Krankenhausaufenthalten

Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen: 2024 sank die Zahl der Klinikbehandlungen von Kindern und Jugendlichen wegen einer Alkoholvergiftung auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren. So mussten 2024 8.781 Jugendliche mit einem Rausch in Kliniken behandelt werden – 5,3 Prozent weniger als 2023. Zum Vergleich: 2012 etwa lag die Zahl der Klinikbehandlungen noch bei 26.673. Dabei sanken die Zahlen in allen Altersgruppen (zehn bis unter 20 Jahre). Laut Statistik gab es 2024 den größten Rückgang bei den zehn- bis 15-jährigen Jungen mit knapp acht Prozent. 2010 hatte es mehr als 25.000 Krankenhausbehandlungen von Minderjährigen mit einer Alkoholvergiftung gegeben. Diese Zahl war der Auslöser zum Start von „bunt statt blau“.

Nachhaltige Wirkung von „bunt statt blau“

Studien des IFT-Nord belegen, dass die Plakate Gleichaltriger bei Schülerinnen und Schülern nachhaltiger wirken als konventionelle Warnhinweise. Die Präventionskampagne „bunt statt blau“ ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“ des IFT-Nord, mit der die DAK-Gesundheit auch Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt. Mit passgenauen Unterrichtsmaterialien wird das Thema Alkoholmissbrauch von Lehrerinnen und Lehrern aufgegriffen, bevor die Gestaltung der Plakate beginnt.

Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.

Freundliche Grüße

Arno Prähler

DAK-Gesundheit
Stabsbereich Unternehmenskommunikation
Presse und politische Kommunikation

Pressesprecher Nordrhein-Westfalen

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