Sachsen: Beschäftigte im Durchschnitt an 19,7 Tagen krankgeschrieben
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Der Krankenstand in Sachsen ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 19,7 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach annähernd viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Atemwegserkrankungen. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in Sachsen auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollen gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung
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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Sachsen
Beschäftigte in Sachsen im Durchschnitt an 19,7 Tagen krankgeschrieben
- Im Vorjahresvergleich ist der Krankenstand 2025 mit 5,4 Prozent leicht gesunken
- Rückgang von 6,9 Prozent bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen
- DAK-Landeschef Wandel: Ursachenforschung und mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement nötig
Dresden, 26. Januar 2026. Der Krankenstand in Sachsen ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 19,7 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach annähernd viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr mit 20,6 Tagen. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Atemwegserkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang zwei und psychische Erkrankungen auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in Sachsen auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollen gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.
Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Sachsen waren im vergangenen Jahr Atemwegserkrankungen mit 407 Fehltagen je 100 Versicherte nach 413 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenbeschwerden. Sie lagen mit 360 Fehltagen je 100 Versicherte unter dem Vorjahresniveau von 375 Tagen. Es folgten psychische Erkrankungen, die mit 326 Tagen je 100 Versicherte im Vergleich zu 2024 ebenfalls gesunken sind. „Pro Kopf hatten DAK-versicherte Beschäftigte in Sachsen 2025 für 19,7 Kalendertage eine Krankschreibung. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen - zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Stefan Wandel die Ergebnisse.
Krankenstand nur leicht über dem Bundesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in Sachsen sind mit denen auf Bundesebene vergleichbar. DAK-versicherte Beschäftigte kamen 2025 im Bundesdurchschnitt auf 19,5 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf. Sachsen liegt mit 19,7 Tagen 0,9 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt sowie in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Baden-Württemberg wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.
Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Große Chancen sieht Stefan Wandel im betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Wandel. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“
Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 54.100 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Sachsen aus.
Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm
Kontakt: Emma Schwarze DAK-Gesundheit Stabsbereich Unternehmenskommunikation Presse und politische Kommunikation
Pressesprecherin Sachsen und Thüringen Freiberger Straße 37, 01067 Dresden Tel: 0173 4829258 emma.schwarze@dak.de www.dak.de www.dak.de/presse