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04.05.2004 – 11:00

Sopra Steria SE

Zu viel Handarbeit bei Versicherungen

Hamburg (ots)

Die deutsche Versicherungsbranche steht vor einer
Welle der Rationalisierung und Automatisierung. Selbst aufwendige
Prozesse wie die Verwaltung des Bestandes erledigen die Mitarbeiter
derzeit vielfach noch in Handarbeit. Wegen der angespannten
Finanzlage der jüngsten Jahre haben viele Unternehmen Investitionen
in Informationstechnik und Prozessoptimierung teilweise aufgeschoben
– doch jetzt steht die Phase der Industrialisierung unmittelbar
bevor. Das belegt der „Branchenkompass Versicherungen“, eine aktuelle
Studie von Mummert Consulting und des F.A.Z.-Instituts auf Basis
einer Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa.
Mehr als die Hälfte der befragten Top-Manager der deutschen
Versicherungsbranche stuft die Standardisierung von Leistungen und
die Automatisierung von Prozessen als „sehr wichtig“ ein. Ein
weiteres Drittel hält sie für „wichtig“. Besonders weit
vorangeschritten sind die Pläne zur Industrialisierung bei großen
Assekuranzen sowie bei den Kfz-Versicherern. Hier sehen fast drei von
vier Befragten die Industrialisierung als „sehr bedeutend“ an, ein
weiteres Fünftel immerhin noch als „bedeutend“.
Besonders dringenden Handlungsbedarf sehen die Entscheider bei der
Bestandsführung. 60 Prozent meinen, dass das
Industrialisierungspotenzial hier „hoch“ oder „sehr hoch“ sei. Auch
im Dokumentenmanagement und im Controlling sehen die Top-Manager
Chancen, durch standardisierte Prozesse die Arbeit schneller und
billiger erledigen zu können.
Im Zuge der Reorganisation der Prozesse erhält auch das In- und
Outsourcing wieder Auftrieb: Im Vergleich zum letzten
„Branchenkompass Versicherungen“ aus dem Jahr 2002 gibt es deutliche
Zuwächse. Das steht im direkten Zusammenhang damit, dass die
bisherigen Sourcingprojekte laut der Studie überdurchschnittlich gut
gelaufen sind. Mehr als die Hälfte der Befragten ist beispielsweise
der Meinung, beim Insourcing die Ziele vollständig erreicht zu haben.
Erheblich schwieriger gestaltet sich im Vergleich dazu der
Branchentrend Bundling, also das Zusammenfassen einzelner Angebote
etwa zu Baukastensystemen. Nicht einmal jeder vierte Top- Manager der
Branche gibt an, dass die Bundling-Pläne seines Unternehmens in der
Vergangenheit komplett aufgegangen seien.
ots-Originaltext: Mummert Consulting AG
Digitale Pressemappe: 
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=50272

Kontakt:

Pressesprecher
Jörg Forthmann
Telefon: 040 / 227 03-7787
Fax: 040 / 227 03-7961
Email: Joerg.Forthmann@mummert.de
Internet: www.mummert-consulting.de

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