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Die Mehrheit der DAX-Unternehmen darf Energie nur unter Auflage produzieren

Hamburg (ots) - Die Meldepflichten der EU-Transparenzrichtlinien für den Energiehandel gelten für alle Unternehmen, die über 600 Gigawattstunden Verbrauchskapazität besitzen. Laut Steria Mummert Consulting sind mehr als die Hälfte der DAX-Unternehmen davon unmittelbar betroffen.

Die Erfüllung der EU-Regulierungsvorschriften, wie REMIT, EMIR, MiFID und MAD gehört künftig zu den Mindestanforderungen, um Energiehandel betreiben zu können. Ab der Menge von 600 Gigawattstunden sind Energieproduzenten und -konsumenten meldepflichtig. Vor genau diesen Herausforderungen steht die Mehrheit der DAX-Unternehmen, da sie mindestens so viel Energie produzieren beziehungsweise die Verbrauchskapazität besitzen. Da durch die Erneuerbaren Energien die Stromversorgung zunehmend unsicherer wird, sind energieintensive Unternehmen dazu übergangen ihre eigenen Kapazitäten zur Stromgewinnung auszubauen. Die Vergrößerung der Kapazitäten hat zur Folge, dass diese DAX-Unternehmen die meldepflichtige Strommenge überschritten haben.

"Nicht nur Energieversorger und -händler müssen sich Gedanken über die Einhaltung der EU-Richtlinien machen, sondern auch Unternehmen, die ihren Strom in Eigenregie gewinnen oder in größeren Mengen verbrauchen", erklärt Norbert Neumann, Senior Executive Manager bei Steria Mummert Consulting. "Nur wenn diese Unternehmen über die richtigen Melde-Lösungen verfügen, können sie auch in Zukunft Strom produzieren sowie verbrauchen und damit ihre Versorgungssicherheit gewährleisten", so Neumann weiter.

Deutsche Unternehmen und Energieversorger stehen dieser Tage unter enormem Termindruck. Die EU-Richtlinien EMIR und REMIT sitzen den Verantwortlichen im Nacken. EMIR-Meldungen sind ab Februar 2014 meldepflichtig, das REMIT-Reporting steht 2014 an. Um die gesetzlichen Anforderungen schnell zu erfüllen, begnügen sich viele Versorger und Unternehmen mit Minimallösungen. Das führt jedoch zu massiven Folgeanpassungen in den Reporting- und IT-Abteilungen, die schnell zum Dauerzustand ausarten. Denn EMIR/REMIT wird nicht das letzte Regulierungsvorhaben sein, wie das Beispiel Markttransparenzstellengesetz zeigt. Sinnvoll ist es daher, sofort Nägel mit Köpfen zu machen und eine erweiterungsfähige Reporting-Lösung einzuführen.

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Über Steria Mummert Consulting (www.steria-mummert.de)

Steria Mummert Consulting bietet Unternehmen und Behörden Business-Services auf Basis modernster IT und zählt heute zu den zehn führenden Business Transformation Partnern in Deutschland. Als Teil der Steria Gruppe verbindet das Unternehmen die tiefgehende Kenntnis der Geschäftsmodelle seiner Kunden mit einer umfassenden internationalen Expertise in IT und Business Process Outsourcing. Mit seinem kooperativen Beratungsstil begleitet Steria Mummert Consulting seine Kunden bei ihren Transformationsprozessen und ermöglicht so, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und ihre Erfolgsposition nachhaltig verbessern können. 20.000 Steria-Mitarbeiter in 16 Ländern stehen hinter den Systemen, Services und Prozessen, die Tag für Tag die Welt in Gang halten, und berühren dabei das Leben von Millionen Menschen weltweit. 1969 gegründet, unterhält Steria heute Standorte in Europa, Indien, Nordafrika und Südostasien. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2012 1,83 Milliarden Euro. Mehr als 20 Prozent* des Kapitals sind im Besitz der Steria-Mitarbeiter. Die Gruppe, mit Hauptsitz in Paris, ist an der Euronext Paris gelistet.

*Inkl. "SET Trust" und "XEBT Trust" (4,15% des Kapitals).

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