Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

Tipps für Anwohner in Überflutungsgebieten
Rettungskräfte durchlassen
Hochwasser: Gesperrte Deichwege nicht betreten

    Berlin (ots) - "Beobachten Sie den Wasserstand und treffen Sie Vorkehrungen, Ihr Eigentum zu sichern!" - dazu fordert der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) Anwohner in bekannten Hochwassergebieten angesichts der steigenden Pegelstände in einigen Teilen Deutschlands auf.

    Besonders in Sachsen sind die Bürger aufgerufen, sich vorzubereiten: Im Landkreis Sächsische Schweiz ist der Katastrophenalarm ausgerufen; auch in anderen Gebieten wie etwa Dresden steigen die Pegelstände. "Die Kommunen haben gut geplant, die Bürger sind sensibilisiert, die Krisenstäbe eingerichtet", berichtet Siegfried Bossack, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands Sachsen, von den Vorsorgemaßnahmen.

    Die Kommunen sperren betroffene Bereiche; vor allem Deichwege sind nun für die Bevölkerung nicht mehr zu befahren. "Bitte halten Sie sich an die Verbote, denn nur so können die Einsatzkräfte schnell und direkt vor Ort kommen", appelliert Bossack an die Bevölkerung.

    Bei Hochwassergefahr an den Flüssen sind die Feuerwehren auch in die Sicherungsmaßnahmen durch Schutzwände, Dämme und Bootsdienste eingebunden. Sie sichern Gebäude mit Sandsäcken und mobilen Schutzsystemen gegen Überflutungen und pumpen Wasser aus Bauwerken und Straßensenken ab.  "Die Vorbereitungen in den Problemgebieten laufen ruhig und in geordneten Bahnen ab", lobt Bossack Einsatzkräfte und Anwohner.

    An alle Anwohner von Überflutungsgebieten appellieren die Feuerwehren:

    - Behalten Sie Wasserstandsmeldungen im Videotext oder Internet im Auge. - Räumen Sie gefährdete Kellerräume und Tiefgaragen frühzeitig. - Sichern Sie Heizungsanlagen - insbesondere Öltanks gegen Umkippen. - Bringen Sie Fahrzeuge frühzeitig aus Überflutungsgebieten. - Sorgen Sie rechtzeitig für eine persönliche Grundausrüstung für Notfälle. - Informieren Sie Ihre Nachbarn und helfen Sie Ihnen gegebenenfalls. - Befolgen Sie die Anweisungen der Feuerwehr und anderer Einsatzkräfte.

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