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09.09.2002 – 13:36

Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

DFV: Antiterror-Anstrengungen noch nicht ausreichend, Hochwasser deckt Schwächen auf

Berlin (ots)

Zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September
fordert der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) die Bundesregierung und 
den Deutschen Bundestag auf, nachhaltig in den Katastrophenschutz zu 
investieren. Insbesondere müsse die im Zuge der Antiterrorberatungen 
versprochene Summe von insgesamt 69 Millionen Euro ohne Abstriche 
bereit gestellt werden, mahnt DFV-Vizepräsident Bernd Pawelke vor 
den in dieser Woche stattfindenden Haushaltsberatungen.
"Bei der Hochwasser-Katastrophe an Elbe und Donau ist zu Tage 
getreten, mit welch veraltetem Gerät die Feuerwehren als tragende 
Säule des Katastrophenschutzes ihre Arbeit verrichten müssen. 
Fahrzeuge und Pumpen haben den Belastungen der vergangenen Wochen 
zum Teil nicht mehr standgehalten. Sowohl in den 
Brandschutzeinheiten als auch bei der ABC-Abwehr gibt es immer noch 
großen Investitionsbedarf in moderne, leistungsfähige und 
störungssichere Technik", sagt der für den Katastrophenschutz 
zuständige Vizepräsident des Feuerwehr-Spitzenverbandes.
Nach dem 11. September vergangenen Jahres hätten Bund und Länder 
zwar eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den Schutz der 
Bevölkerung zu verbessern. Pawelke: "Die Anstrengungen des Bundes 
geben aber leider noch nicht das wieder, was für einen 
leistungsfähigen Katastrophenschutz notwendig wäre. An die 
Bundesländer ergeht unser Appell, ihre Verantwortung für ein 
effektives Gesamtsystem wahrzunehmen und an den Planungen engagiert 
mitzuwirken."
In der Pflicht seien jetzt auch die Abgeordneten des Deutschen 
Bundestages, die am Donnerstag und Freitag zu Haushaltsberatungen 
zusammen kommen. Pawelke: "Im laufenden Jahr investiert der Bund 
nach eigenen Angaben 9,2 Millionen Euro in den Zivilschutz. 60,2 
Millionen Euro für 2003 und 2004 sind bisher nur durch 
Verpflichtungsermächtigungen abgesichert. Dieses Geld ist ohne 
Abstriche unbedingt erforderlich!"
Der Deutsche Feuerwehrverband hatte nach den Anschlägen vom 11. 
September ein Sofortprogramm von mindestens 50 Millionen Euro 
gefordert, um die Ausrüstung der Feuerwehren auf den Stand der 
Technik zu bringen. Auch an einer konzeptionellen Neuausrichtung des 
Katastrophenschutzes hat der DFV sich beteiligt. Die Folgen der 
Hochwasser-Katastrophe werden, koordiniert durch den DFV, ebenfalls 
ausgewertet und sollen in künftige Planungen einfließen.
ots-Originaltext: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
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Rückfragen bitte an:

Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sönke Jacobs

Email:dfv.berlin@dfv.org
Telefon:030-20 67 48 04
Fax: 030-20 67 48 05

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