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Stuttgarter Zeitung: DFB-Präsident Mayer-Vorfelder stellt Klinsmann einen Freifahrtschein aus

    Stuttgart (ots) - Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich bedingungslos hinter den Bundestrainer Jürgen Klinsmann gestellt. "So wie er den jungen Spielern Vertrauen gibt, so muss auch er das Vertrauen haben", sagte Gerhard Mayer-Vorfelder im Interview der Stuttgarter Zeitung. Der 72-Jährige stellte Klinsmann darin einen Freifahrtschein bis zur Weltmeisterschaft 2006 aus - auch wenn bis dahin alle Testländerspiele verloren gehen würden. Mit seinem Amtskollegen Theo Zwanziger ist sich Mayer-Vorfelder darin einig, dass das "System Klinsmann" auch über die Weltmeisterschaft 2006 hinaus Bestand haben solle: "Es sind Veränderungen durchgeführt worden, die, wenn die Kernfigur wegginge, in dieser Form vielleicht nicht mehr existieren würden", sagte Mayer-Vorfelder. Seiner Einschätzung nach kommt allerdings die WM zwei Jahre zu früh für die junge deutsche Mannschaft. Schuld daran seien Versäumnisse in der Talentförderung. "Man kann durch kein Training der Welt fehlende Erfahrung von sechs Jahren in sechs Monaten ausgleichen." Außerdem kritisierte er die Bundesliga-Manager für ihre Klinsmann-Schelte: "Das ist nicht hilfreich gewesen."

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