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Stuttgarter Zeitung: Toleranz bleibt ein Fremdwort
Kommentar zu Russland/Ausländer/Ausschreitungen

Stuttgart (ots)

Alle Politiker und selbst die orthodoxe Kirche äußern Verständnis für die Randalierer. Und was macht die Polizei? Sie geht nicht gegen die Krawallmacher vor, sondern durchkämmt bei einer groß angelegten Razzia einen anderen Großmarkt, in dem viele Migranten arbeiten.

Immer wieder hauen die Verantwortlichen, bis hin zu Präsident Wladimir Putin, auf die nationalistische Pauke und spielen mit der Angst der Menschen vor einer Überfremdung der Gesellschaft. Hinzu kommt die Furcht vor islamistischen Terroranschlägen. Das Ziel ist klar: Auf diese Weise soll auch von den eigenen Versäumnissen abgelenkt werden. Noch immer bestimmt Korruption die Wirtschaft, viele Menschen leben in großer Armut und die Zivilgesellschaft wird geknechtet. Gehandelt wird nach dem Gesetz des Stärkeren. Toleranz bleibt in Russland ein Fremdwort.

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