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Mitteldeutsche Zeitung: zu Arbeitsmarkt

    Halle (ots) - Staatliche Lohnzuschüsse hier und Unternehmensanreize da sollen helfen, "die Fähigkeiten der über 50-Jährigen voll zu nutzen und das faktische Renteneintrittsalter deutlich zu erhöhen". Das ist gut gemeint, behebt aber nicht die Ursachen der hohen Arbeitslosigkeit vieler älterer Menschen. Der Grund: In Tarifverträgen ist die Dauer der Betriebszugehörigkeit - mithin das Lebensalter - als Lohnsteigerungsautomatismus eingebaut. Es liegt in der Verantwortung der Tarifparteien, mit diesem Unsinn Schluss zu machen. Mehr Einkommen in der Kinder-und-Karriere-Phase zwischen 30 und 50 Jahren und stufenweise weniger Lohn anschließend - das würde die finanziellen Anforderungen in den Lebensphasen berücksichtigen und die Chancen Älterer auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

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