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Mitteldeutsche Zeitung: zu Hartz IV

Halle (ots) - Die SPD wäre schlecht beraten, das Grundprinzip der Agenda 2010 - das des Förderns und Forderns - komplett aufzugeben. Alles andere wäre gefährliche Augenwischerei. Der Staat stellt zu Recht viel Geld zur Verfügung, um das Existenzminium von Langzeitarbeitslosen abzusichern. Es ist liegt aber auch im Interesse derer, die das mit ihren Steuern finanzieren, dafür auch ein Mindestmaß an Gegenleistung zu verlangen. Es gibt sicherlich gute Gründe dafür, die verschärften Sanktionen für Jüngere denen anzugleichen, die für über 25-Jährige gelten, wie gerade in der SPD debattiert wird. Klug wäre es, mehr zu fördern als bisher.

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