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Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlkampf und Europa

Halle (ots) - Anders als Emmanuel Macron haben die deutschen Parteien im Wahlkampf eine große Chance vertan. Anstatt die gerade in der jüngeren Generation neu aufgekeimte Euphorie für die europäische Idee aufzugreifen, haben sie es bei den hölzernen Bekenntnissen zur EU belassen, die niemanden ansprechen. Stattdessen bedienen sie die Gereiztheit vieler Menschen. Die führenden Politiker, unter ihnen merkwürdigerweise der erprobte Kämpfer für die europäische Sache Martin Schulz, ducken sich weg vor einer behaupteten Aversion vieler Menschen vor Europa. Dabei sind sich alle einig, dass die Europäer angesichts der großen Probleme dieser Zeit, vom Klimaschutz über den Terrorismus bis zur Migration und digitalen Weltherrschaft US-amerikanischer Monopole, ihre Interessen nur gemeinsam vertreten können.

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