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Mitteldeutsche Zeitung: zu Niederlande/Ukraine

Halle (ots) - Natürlich kann und darf Premier Mark Rutte dieses unverbindliche Ergebnis nicht übergehen. Brüssel sollte es genauso wenig versuchen. Zu tief sitzt die Skepsis vieler Bürger, dass die EU ohnehin tut, was sie will, ohne sich um den Wählerwillen zu scheren. Das muss selbst für eine Ablehnung wie diese gelten, die mit falschen und perfiden Gerüchten erreicht wurde. Doch das Entlarven des Versagens und der Defizite allein führt nicht weiter. Die öffentliche Kritik an der Union vollführt gelegentlich seltsame Kapriolen. Denn die Gleichen, die die Union heute für ihre Unfähigkeit zur Lösung von Konflikten kritisieren, haben Europa zuvor verwehrt, sich zu einer starken Gemeinschaft mit einer zentralen Führung weiter zu entwickeln. So ist dieser Bund der 28 eben nur ein Zusammenschluss autonomer Staaten geworden oder geblieben, dem Mitgliedstaaten nach Herzenslust auf der Nase herumtanzen und ihre Gefolgschaft versagen können.

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