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Mitteldeutsche Zeitung: Pädophilen-Razzia Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Halle (ots) - Das Verfahren gegen elf Verdächtige, die bei einer Pädophilen-Razzia Anfang Mai in Aschersleben festgesetzt worden waren, ist eingestellt worden. Das hat der Magdeburger Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Sonnabend-Ausgabe) bestätigt. Die Ermittlungen hätten keine ausreichenden Hinweise auf Straftaten in Aschersleben ergeben. Zu eventuellen Straftaten außerhalb von Aschersleben wollte er sich nicht äußern. "Sollten sich Hinweise darauf ergeben, werden die jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften aktiv", so Baumgarten.

Die Razzia in Aschersleben hatte wegen eines enormen Polizeiaufgebots mit 40 Beamten für großes Aufsehen gesorgt. Die elf Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 60 Jahren hatten sich in Aschersleben verabredet und gemeinsam den Zoo und einen Kinderflohmarkt besucht. Dabei soll ein Mann aus Aschersleben seine fünfjährige Nichte als "Lockvogel" genutzt haben, um Kontakt zu Kindern aufzunehmen. Auf die Spur gekommen ist die Polizei dem mutmaßlichen Kinderporno-Ring über einen RTL-Reporter, der sich in die Szene eingeschleust hatte.

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