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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ukraine und Nato

Halle (ots) - Bleiben Russland und der Westen in der Spirale von Druck und Gegendruck gefangen, dann stellt sich in der Tat irgendwann die Rasmussen-Frage: Reicht das aktuelle Drohpotenzial aus, um Putin Paroli zu bieten? Dann müssten westliche Politiker bereit sein, sich für mehr Panzer stark zu machen, statt für mehr Straßen, geschweige denn weniger Steuern. Am Ende des Kalten Krieges war es dem Westen gelungen, die Sowjetunion "tot zu rüsten". Das ist derzeit nicht absehbar. Der Westen tut daher gut daran, seine Rhetorik und seine Möglichkeiten nicht zu weit auseinanderklaffen zu lassen. Dialog heißt das Gebot der Stunde.

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