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Mitteldeutsche Zeitung: zu Justizvollzug

Halle (ots) - Verurteilte Straftäter kommen hinter Gitter, weil sie eine Gefahr sind. Doch der Justizvollzug in Sachsen-Anhalt kann nicht immer die Sicherheit für die Bediensteten und die Öffentlichkeit gewähren, wie Pannen der letzten Wochen und Monate gezeigt haben. Straftäter konnten ausbrechen, weil zu wenig Personal da ist. Und Strafgefangene können in jeder Haftanstalt des Landes Drogen und Alkohol konsumieren. Kontrollen finden wegen der dünnen Personaldecke viel zu selten statt. Ein Unding. Dabei haben manche Pannen auch schlichtweg mit Schlamperei zu tun: Dass nun beim Transport von Gefangenen die Begleitpapiere ausführlicher sein werden, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Schließlich muss klar sein, ob Schwierigkeiten zu erwarten sind und wenn ja, welche.

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