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Mitteldeutsche Zeitung: zu Schwarz-Rot in Sachsen-Anhalt

Halle (ots) - Ob der Berliner Regierungswechsel tatsächlich ein Segen für Sachsen-Anhalt ist, muss sich erst erweisen. Im Koalitionsvertrag finden sich an vielen Stellen Einschränkungen, Raum für Ausnahmen, unkonkrete Formulierungen. Ob zum Beispiel der Mindestlohn eine rasche Verbesserung bringt oder nicht oder sogar Jobs gefährdet - das kann man nicht seriös vorhersagen. Man muss es schlicht abwarten. Das gilt auch für eine Mitfinanzierung der Hochschulen durch den Bund. Die steht unverbindlich im Vertrag, die eigentlich nötige Aufhebung des Kooperationsverbotes nicht. Ob es echte Hilfe geben wird, hängt maßgeblich an Johanna Wanka (CDU).

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