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Mitteldeutsche Zeitung: zu Einkommensschere Ost-West

Halle (ots) - Die Lücke wird größer. Was läuft da schief? Immer noch verlassen tausende junge, gut ausgebildete Facharbeiter und Akademiker ihre Heimat Richtung Westen. Zurück bleiben ihre Eltern und Großeltern, von denen überproportional viele Empfänger von Renten, Arbeitslosengeld I oder II sind. Das drückt die Statistik und ist eine Erklärung. Dass der Nachwuchs Ost immer noch lieber in München, Wolfsburg oder London arbeitet, hat eben gerade mit den attraktiveren Einkommen dort zu tun. Viel zu lange hat sich der Osten selbst als die fünf neuen Billiglohnländer vermarktet. Wenn Unternehmer dann diese Offerte annehmen, ist das ihr gutes Recht und überhaupt nicht zu kritisieren.

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