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Mitteldeutsche Zeitung: Hochschule Rektor der Uni Halle will investieren statt sparen

Halle (ots) - Der neue Rektor der Universität Halle, Udo Sträter, sieht derzeit wenig Möglichkeiten, zu sparen. Das sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag). Längerfristige Einsparungen im Etat der Hochschule könne man nur erreichen, wenn zunächst investiert werde, sagte der Theologe, der am Mittwoch sein Amt als Uni-Rektor antreten wird. Dem Haushalt der Universität fehlen dieses und nächstes Jahr je rund sechs Millionen Euro, um den Status quo in Forschung und Lehre aufrechterhalten zu können. Sträter sagte, er werde der Landesregierung deutlich machen, die Finanzierung der Universität Halle aufgestockt werden müsse. Derzeit verhandelt das Land mit allen Hochschulen in Sachsen-Anhalt über deren Finanzierung in den kommenden Jahren. Als eine der wichtigsten Investitionen nannte Sträter das umstrittene neue Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrum. Am Bau des rund 53 Millionen teuren Projekts will er festhalten, obwohl es seit Jahren für Streit zwischen der Stadt Halle, der Uni und dem Kultusministerium sorgt. Anfang August wurde bekannt, dass der Neubau sieben Millionen Euro teuer werden könnte, als geplant. Mit dem Zentrum könne die Uni jedoch Miet- und hohe Nebenkosten für die derzeit genutzten Gebäude künftig sparen, sagte Sträter. Beim Personal will der neue Rektor kaum sparen. "Wir werden eher zusätzliches Lehrkräfte brauchen", sagte Sträter. Als Grund nannte er höhere Studentenzahlen in einigen Studienfächern, etwa in den Wirtschaftswissenschaften und in der Soziologie.

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