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Mitteldeutsche Zeitung: Schengen-Raum Nach Grenzöffnung: Innenministerium bestätigt Vielzahl von illegalen Grenzübertritten

    Halle (ots) - Das Bundesinnenministerium hat bestätigt, dass es seit dem Wegfall der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien am 21. Dezember im Zuge der Erweiterung des Schengen-Raumes in der Europäischen Union viele illegale Grenzübertritte gegeben habe. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Freitag-Ausgabe). Allein zwischen dem 21. Dezember und dem 2. Januar habe man 330 Fälle gezählt, in denen Menschen versucht hätten, aus Polen und Tschechien illegal nach Deutschland einzureisen, erklärte ein Sprecher dem Blatt. Allerdings sei dies kein Grund zur Beunruhigung, sondern vielmehr ein Beleg dafür, dass die Bundespolizei ihre Arbeit mache.

    Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, hatte zuvor erklärt: "Die Aufgriffszahlen sind erheblich gestiegen." So habe sie sich etwa in Mecklenburg-Vorpommern vervielfacht. Aus Brandenburg seien in den letzten drei Wochen 250 Fälle gemeldet worden. "Es ist das eingetreten, was wir befürchtet haben", betonte Freiberg. "Nun gilt es gegenzusteuern, um die Menschen vor illegaler Einwanderung zu schützen."

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