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Lausitzer Rundschau: zu: Pilotprojekt für den Fußball im Osten angeschoben

    Cottbus (ots) - Lieber spät als nie: Unter diesem Motto hätte gestern die erste Management Konferenz Ost der Deutschen Fußball-Liga (DFL) stehen können, bei der Experten den 125 Vertretern ostdeutscher Fußballklubs – darunter für den FC Energie Cottbus Detlef Irrgang – wichtige Hinweise zum Auf- und Ausbau professioneller Organisationsstrukturen gegeben haben. Dieses Miteinander im Profifußball war nicht immer so. Nach der Wende bedienten sich die etablierten Vereine der Bundesliga in Ostdeutschland teilweise schamlos. Andreas Thom, Matthias Sammer, Ulf Kirsten & Co. folgten fast immer dem Ruf des Geldes. Neben dem sportlichen Aderlass führten aber auch chaotische Zustände im Management zahlreiche Traditionsvereine in die Niederungen des Amateurfußballs. Bei Deutschem Fußball-Bund (DFB) und DFL ist inzwischen die Erkenntnis gereift, dass die Strukturschwäche des ostdeutschen Fußballs dem gesamten Produkt Fußball schadet. Know-how-Transfer ist jetzt – mit einigen Jahren Verspätung – das Zauberwort. Damit nach dem BFC Dynamo, dem 1. FC Magdeburg oder Lok Leipzig nicht weitere Traditionsvereine wie Hansa Rostock oder Energie Cottbus von der Fußball-Landkarte verschwinden. Dazu war die Konferenz ein ermutigender Anfang.


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