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Lausitzer Rundschau: Zu Ukraine/Regierungskrise: Aufbruch vorerst abgebrochen

    Cottbus (ots) - Die Lausitzer Rundschau, Cottbus, Ukraine/Regierungskrise:

    Was als Überraschung begann, mündet im durchaus Vorhersehbaren. Die orangene Revolution in der Ukraine ist vorbei, der schwierige Alltag hat ihre Helden eingeholt. Der Weg in eine neue Gesellschaft ist in allen ehemaligen Teilrepubliken der einstigen Sowjetunion schwierig. Große Teile der Ukraine sind weiter eng verflochten mit Russland und der demokratische Aufbruch war vor allem eine Sache der westlichen Hälfte des Landes. Entscheidend wird jetzt sein, ob die Politiker, die gemeinsam das alte Regime stürzten, vor der Parlamentswahl im Frühjahr wieder zueinander finden. Dabei kommt der entlassenen Ministerpräsidentin Timoschenko eine Schlüsselrolle zu. Sie darf nicht der Versuchung nachgeben, das Scheitern ihrer Regierung umzudeuten. Denn tatsächlich waren die letzten Monate gekennzeichnet von tiefgehenden Auseinandersetzungen innerhalb ihres Kabinetts. Vor allem fehlte ein Konzept zur Umwandlung der noch immer bürokratisch gelenkten Wirtschaft des Landes. Aber es wird trotz der Krise kein zurück mehr geben in die Obhut der alten Kader und ihres Patrons, der russischen Präsidenten Putin. Der Traum von einem freien, selbstbestimmten Land ist nicht ausgeträumt.


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