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Lausitzer Rundschau: Nicht verstecken Zur Spitzenforschung an den Lausitzer Hochschulen

Cottbus (ots) - Dass an Hochschulen junge Menschen studieren - an den beiden Lausitzer Hochschulen in Cottbus und Senftenberg insgesamt rund 10000 - ist eine klare Angelegenheit. Dass an den hiesigen Lehrstühlen auch in großem Umfang geforscht wird, und das an bedeutsamen Projekten, ist dagegen in der Öffentlichkeit oft nicht so bekannt. Dabei wecken einige Lausitzer Forschungen gar internationales Interesse oder entwickeln brandneue Technologien: So ist beispielsweise das Laserbearbeitungszentrum an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus eine europaweit einmalige Anlage und der Sonderforschungsbereich "Hühnerwasser" im Tagebau Welzow-Süd in dem Ausmaß weltweit einzigartig. Auch die Algenforschung oder bestimmte Biotechnologie-Projekte an der Hochschule Lausitz (FH) sind beispiellos. Diese qualitativ hochwertige Forschung braucht Geld. Zwar werden solche Projekte oft mit Mitteln des Bundes, der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder von Unternehmen, den sogenannten Drittmitteln, gefördert. Zumindest einen Teil der Kosten stemmen aber die Hochschulen selbst. Deshalb sind die aktuellen Pläne der brandenburgischen Landesregierung, 3,6 Millionen Euro aus den Haushaltsrücklagen der BTU und 234 657 Euro von der Hochschule Lausitz (FH) für die Sanierung des Landeshaushalts zu entnehmen, gefährlich. Zwar haben die Hochschulen bisher nicht genau benannt, wofür sie die Gelder zurückgelegt haben. Dennoch heißt jede Kürzung auch weniger Forschung. Und das wäre schade angesichts der Spitzenforschungsprojekte, für die sich die Lausitzer Hochschulen bisher nicht zu verstecken brauchten. Sie sollten weiter mit ihren Pfunden wuchern - das nützt allen Beteiligten.

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