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Lausitzer Rundschau: Vattenfall-Beschäftigte erhalten mehr Lohn und Gehalt Erfolgreich gekämpft

    Cottbus (ots) - Die Beschäftigten des Energiekonzerns Vattenfall Europe haben höhere Löhne und Gehälter durchgesetzt. Die Einkommenssteigerung um 3,9 Prozent liegt auf dem Niveau des Wettbewerbers RWE, der als erster der Branche in der diesjährigen Tarifrunde einen Kompromiss erzielt hatte. In die Lausitz sendet der Erfolg der Vattenfaller wichtige Signale: Starke Gewerkschaften, Betriebsräte und Vertrauensleute machen sich bezahlt. Die Kaufkraft von Tausenden Beschäftigten steigt. Das kann die bei Handwerk, Mittelstand und Indus-trie begehrte Inlandsnachfrage steigern und Arbeitsplätze in der Region sichern helfen. Neid ist da nicht angebracht. Wenn die Strompreise nun steigen - wie am Stammtisch Unheil rufend diskutiert -, dann sollten dafür nicht die Vattenfaller Prügel beziehen. Ihre Löhne machen den Strompreis nicht fett. Sondern viel mehr die Macht des liberalisierten Strommarktes und des Staates. Der Strommarkt ist gekennzeichnet von steigender Nachfrage bei gleichzeitiger Verknappung des Angebotes etwa durch den Ausstieg aus Atomkraft und Steinkohle in Deutschland. Das treibt die Preise. Der Staat wiederum ist mit Umlagen und Steuern zu knapp 40 Prozent am Strompreis beteiligt. Demgegenüber sind 3,9 Prozent Lohnerhöhung verschwindend gering.

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