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Gewerkschaft der Polizei

GdP zum DGB-Bundeskongress - Kopelke: Beamten-Bashing muss aufhören, öffentlicher Dienst muss gestärkt werden

Berlin. Der derzeit stattfindende Ordentliche Bundeskongress des DGB steht im Zeichen gesellschaftlicher Herausforderungen, die auch die Polizei unmittelbar betreffen: zunehmende Belastungen, steigende Anforderungen an die Innere Sicherheit und ein wachsender Bedarf an gut ausgestatteten, motivierten und rechtlich abgesicherten Polizeibeschäftigten.

Die GdP ist mit zahlreichen Delegierten vor Ort vertreten und bringt die Perspektiven des Dienstalltags aktiv in die gewerkschaftspolitischen Debatten ein. „Polizeibeschäftigte sind ein unverzichtbarer Teil des öffentlichen Dienstes. Ihre Interessen gehören in die starke Gemeinschaft des DGB und in einen Verbund, in dem für die Interessen gerungen und gestritten wird“, erklärt der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) unterstreicht beim Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin ihre zentrale Rolle als starke Stimme für alle Beschäftigten in der Polizei – für Tarifbeschäftigte ebenso wie für Beamtinnen und Beamte.

Gerade die enge Verzahnung von Tarifbeschäftigten und Beamtinnen und Beamten innerhalb der GdP macht ihre besondere Stärke aus. Während Tariffragen unmittelbar im Rahmen der DGB-Strukturen verhandelt werden, sorgt die GdP zugleich dafür, dass auch die Interessen der Beamtinnen und Beamten politisch wirksam und sichtbar vertreten werden. „Gute Arbeitsbedingungen, rechtskonforme Besoldung und Verbandsklagerechte im Dienstrecht sind keine Selbstläufer. Das Beamten-Bashing der Bundesregierung und des Bundestages ist für uns Polizisten verstörend und muss konsequent unterbunden werden“, so Kopelke.

Der DGB-Bundeskongress bietet zudem die Gelegenheit, zentrale sicherheitspolitische Themen in den gewerkschaftlichen Diskurs einzubringen. Dazu zählen insbesondere:

- der Schutz der Beschäftigten vor Gewalt,

- das klare Bekenntnis zum Beamtentum und zu den Fürsorgepflichten der Dienstherren

- Verbesserungen und Entwicklungsmöglichkeiten von Tarifbeschäftigten als unverzichtbare Stütze der Polizeiarbeit

- illegale Prostitution

- die nachhaltige Stärkung und mehr Personal der Polizeien in Bund und Ländern,

- sowie die Sicherstellung attraktiver Arbeitsbedingungen für Nachwuchs- und Fachkräfte.

Die GdP nutzt den DGB-Kongress, um Allianzen zu stärken und deutlich zu machen: Sicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und gute Polizeiarbeit braucht starke Gewerkschaften und interne harte Debatten.

„Im DGB finden wir weiterhin die notwendige politische Durchschlagskraft und Solidarität, um die Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen durchzusetzen. Hohe Lebenshaltungskosten, extreme Benzin- und Strompreise und Versicherungskosten treffen unsere Polizeibeschäftigten hart. Deshalb streiten wir in einer sehr starken Gewerkschaftsbewegung“, betont Kopelke.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gratuliert dem wiedergewählten Geschäftsführenden DGB-Bundesvorstand um Yasmin Fahimi (DGB-Bundesvorsitzende).

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Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten Deutschlands. Sie engagiert sich für ihre bundesweit über 210.000 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der Polizei sowie auf dem Gebiet der Sicherheits- und Gesellschaftspolitik.

Kontakt: gdp-pressestelle@gdp.de | 030-399921-113

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