Alle Storys
Folgen
Keine Story von Gewerkschaft der Polizei mehr verpassen.

Gewerkschaft der Polizei

GdP zu heute vorgestelltem Lagebericht zur Sicherheit in der Informationstechnik - Malchow: Zunehmender Cyberkriminalität mit Präventionsoffensive begegnen

Berlin.Angesichts zunehmender Bedrohungen durch die sogenannte Cyberkriminalität fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine Präventionsoffensive für den Umgang mit Online-Medien. "Zahlreiche Menschen sehen sich heutzutage von der Komplexität digitaler Möglichkeiten überfordert und befinden sich häufig in einem Dilemma. Verweigern sie sich, sind sie von vielen nahezu alltäglichen Angeboten wie Kurznachrichtendiensten, Online-Shopping, Video-Telefonaten oder mobilem Streaming abgehängt. Versuchen sie jedoch mitzumachen, fehlen oft technische Kenntnisse, die womöglich zu Unachtsamkeit führen und sie für Cyberkriminelle zu leichten Opfern werden lassen", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow anlässlich des am Donnerstag in Berlin vorgestellten Berichts zur Lage der Sicherheit in der Informationstechnik. Die Inhalte müssten, so Malchow, in verständlicher Form zu den Menschen gebracht und nicht nur als "Download" angeboten werden.

Der GdP-Bundesvorsitzende nimmt dabei auch die Digitalbranche in die Pflicht. Für die Unternehmen sei der offensive Umgang mit technischen Neuerungen natürlich ein wichtiger kommerzieller Faktor. Sicherheitsaspekte, zumindest habe er den Eindruck, stünden hinter dem deutlich zurück. Zudem würden mittlerweile viele technische Begrifflichkeiten und Handhabungen mit beispielsweise Smartphones und Betriebssystemen als alltäglich vorausgesetzt. "Manches könnte viel einfacher und deutlicher erklärt werden. Das würde vielen Menschen, die nicht zur Generation der sogenannten Digital Natives gehören, eine Menge Stress ersparen."

Fakt sei, dass die erfolgreiche Bekämpfung der Cyberkriminalität enorme personelle und fachliche Ressourcen erfordere. Insofern sind Malchow zufolge die Bemühungen des Bundes und der Länder um geeignete Strukturen und technisch versiertes Personal zu begrüßen. "Der öffentliche Dienst hinkt aber mit einigen für interessierte und geeignete Berberinnen und Bewerber wichtigen Aspekten wie Entgelt, Arbeitszeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie mobilem Arbeiten den Angeboten der freien Wirtschaft noch deutlich hinterher." Den Personal-Wettbewerb könne der öffentliche Dienst momentan kaum bestehen.

- - - - - 
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die größte Interessenvertretung der
Polizeibeschäftigten Deutschlands. Sie engagiert sich für ihre bundesweit rund
185.000 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der Polizei sowie auf dem Gebiet
der Sicherheits- und Gesellschaftspolitik.

Herausgeber:
Gewerkschaft der Polizei, Bundesvorstand, Pressestelle

GdP-Pressestelle Bund
Stromstraße 4, 10555 Berlin
Telefon: (0 30) 39 99 21 (0) - 113/115/116/117
Mobil: GdP-Pressesprecher Rüdiger Holecek 0172 - 7 12 15 99; Michael Zielasko
0172 - 20 64 568; Wolfgang Schönwald 0152 - 271 364 52
Telefax: (0 30) 39 99 21 - 29113
Homepage: www.gdp.de
Twitter: @GdPPresse
Weitere Storys: Gewerkschaft der Polizei
Weitere Storys: Gewerkschaft der Polizei