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Stuttgarter Nachrichten: zu Löhne/Firmengewinne:

    Stuttgart (ots) - Die strikte Trennung zwischen Arbeit und Kapital ist längst aufgehoben. Viele Arbeitnehmer haben heute einen beträchtlichen Bestand an Aktien und Fondsanteilen – entsprechend hoch sind ihre Kapitaleinkünfte. Die steigenden Unternehmensgewinne und Vermögenseinkommen füllen daher nicht nur zigarrenschmauchenden Kapitalisten die Tasche, sondern auch dem kleinen Arbeitnehmer. Richtig ist allerdings auch, dass die Beschäftigung weiter abgenommen hat und die durchschnittlichen Lohnzuwächse deutlich geringer sind als die Inflation. Viele Beschäftigte konnten sich für ihren Lohn weniger kaufen als im Jahr zuvor – auch wegen der teuren Energie. Auf den ersten Blick sinken damit die Chancen für eine Konjunkturbelebung durch mehr privaten Konsum. Doch auch dies trifft so nicht zu. Denn gleichzeitig ist auch die Sparquote auf ein Zehn- Jahres-Hoch gestiegen. Dies zeigt: Nicht die Entwicklung der Löhne, sondern vor allem die Vorsicht, das Geld auszugeben, bremst derzeit die Wirtschaft.


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