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Stuttgarter Nachrichten: zu Schröder/Gasprom

    Stuttgart (ots) - Schröder hat mit seiner Entscheidung nach Ansicht vieler den Boden des guten Geschmacks verlassen. Er erweist sich und dem Ansehen der Politik einen Bärendienst, erschüttert Vertrauen und beschädigt seinen Ruf. Er wird den Vorwurf kaum entkräften können, die Gespräche und Postensondierungen mit Gasprom nicht erst nach der Bundestagswahl, sondern schon vorher – noch zum Ende seiner Amtszeit – geführt zu haben. Aber allein der Vorwurf, Schröder wolle jetzt mit Gas schnell Kohle machen, reicht nicht aus, ihm unlautere, ja sogar strafrechtlich relevante Motive vorzuhalten. Schröder mag sich politisch instinktlos, vielleicht sogar moralisch angreifbar für den Job entschieden haben – Grund, ihn der Käuflichkeit zu zeihen, gibt es nicht.


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