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Stuttgarter Nachrichten

Stuttgarter Nachrichten: zu Eichel

Stuttgart (ots)

Und doch wäre es verfehlt, die Schuld allein
beim Finanzminister zu suchen. Die Defizite des Haushalts sind nur
das rechnerische Ebenbild von politischen Defizitbergen, die sich
über Jahrzehnte hinweg aufgetürmt haben. Die Vereinigung wurde auf
Pump finanziert, aus den Sozialkassen gab es großzügige
Willkommensgeschenke. Die Rechnung bezahlt am Ende der Staat – etwa
mit einem Bundeszuschuss an die Rentenkasse. Eichel aber muss das
Geld herausrücken, ob er will oder nicht. Das Gleiche gilt für die
Milliardendefizite der Bundesagentur für Arbeit, die ebenfalls nicht
durch Eichel verursacht werden. Der Finanzminister ist zwar ein
gutwilliger Sündenbock. Doch um die Defizite zu beseitigen, reichen
seine Instrumente nicht aus. Wenn die Statik des Hauses nicht stimmt,
reicht es eben nicht, den Hausmeister mit dem Schraubenzieher
vorzuschicken.
ots-Originaltext: Stuttgarter Nachrichten
Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=39937

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Stuttgarter Nachrichten
Redaktion
Joachim Volk
Telefon: 07 11 / 72 05 - 7120
Email: cvd@stn.zgs.de
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