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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Flüchtlingen und Kriminalität

Stuttgart (ots) - Dass die große Koalition, an deren Neuauflage in Berlin gezimmert wird, diese Kurskorrektur hinbekommt, ist zu bezweifeln. Da ist zunächst Merkel, der FDP-Chef Christian Lindner wohl zu Recht unterstellt, "nach zwölf Jahren im Amt nicht in Widerspruch zum eigenen Handeln geraten" zu wollen. Soll heißen: Sie hält aus Sturheit an ihrer Politik fest, wobei Trotz noch nie ein guter Ratgeber war. Die SPD wiederum hat Merkels Flüchtlingspolitik bisher mitgetragen und debattiert, was ihren Absturz in der Wählergunst angeht, sowieso an der Wirklichkeit vorbei. Sie fragt sich meist nur, wie sie ihre Botschaften besser dem Volk vermitteln könnte. Sie fragt sich aber so gut wie nie, ob es vielleicht einfach nur die falschen Botschaften sind.

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