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25.01.2019 – 10:31

Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS)

Die meisten Kinder achten darauf, was sie im Netz von sich preisgeben
LBS-Kinderbarometer: Jungen spielen und shoppen deutlich häufiger im Netz

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Berlin (ots)

Vier von fünf Kindern achten nach eigenen Angaben selbst darauf, nicht zu viel von sich im Internet preiszugeben. Dementsprechend hat mehr als die Hälfte kaum Bedenken, im Internet ausspioniert zu werden, ergab das LBS-Kinderbarometer. Das heißt aber auch, dass jedes zehnte Kind mit den eigenen Informationen recht freizügig ist. Weitere 12 Prozent surfen sogar völlig sorglos im Internet. Befragt wurden über 10.000 Kinder der 4. bis 7. Klasse.

"Das Surf-Verhalten von Schülerinnen und Schülern unterscheidet sich im Wesentlichen beim Online-spielen und beim Online-einkaufen", sagt Dr. Christian Schröder, Sprecher des LBS-Kinderbarometers: Beides tun Jungen deutlich häufiger als Mädchen. Bei den drei wichtigsten Tätigkeiten, Videos schauen, Nachrichten schreiben und Recherchieren, gibt es dagegen nur marginale Unterschiede. Auch das Hochladen von Inhalten ist bei beiden Geschlechtern gleich stark ausgeprägt, zwei von fünf Befragten tun das inzwischen regelmäßig. Schülerinnen und Schüler in Sachsen und Hessen sind besonders vorsichtig bei der Online-Kommunikation, in Bremen und Hamburg dagegen etwas sorgloser. Insgesamt sind jüngere Kinder vorsichtiger als ältere. Die vollständige Untersuchung gibt es zum Download unter www.lbs-kinderbarometer.de

Das LBS-Kinderbarometer befragt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund seit 20 Jahren 10.000 Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren (Klasse 4 bis 7 aller Schulformen) nach ihrer Meinung. Das LBS-Kinderbarometer folgt Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention "Berücksichtigung des Kinderwillens". Es wird vom Prosoz Institut für Sozialforschung durchgeführt.

Pressekontakt:

LBS-Kinderbarometer, Dr. Christian Schröder, Himmelreichallee 40,
48130 Münster, Tel. 0251 412-5125 oder 0171 76 110 93, Mail:
christian.schroeder@lbswest.de

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