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KBV - Kassenärztliche Bundesvereinigung

Richter-Reichhelm zur Praxisgebühr
"Es gibt kein konkretes Verfahrenskonzept"

Berlin (ots)

"Es gibt kein mit dem Bundesgesundheitsministerium
abgestimmtes Verfahren, wie die Praxisgebühr von zehn Euro eingezogen
wird." Das hat heute in Berlin der Erste Vorsitzende der
Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erklärt. Dr. Manfred
Richter-Reichhelm reagierte damit auf Aussagen von Ministerin Ulla
Schmidt. Diese hatte Medienberichten zufolge gesagt, die Ärzte
müssten die ab 2004 fällige Gebühr für Besuche beim Doktor kassieren.
Das Verfahren hierfür sei bereits mit der KBV abgesprochen.
Der KBV-Chef führte aus: "Die Praxisgebühr wird kommen und im
Gesetz verankert sein. Aus unserer Sicht ist der Einzug durch den
Arzt die praktikabelste Lösung. Alle anderen Alternativen sind mit zu
viel Verwaltungsaufwand verbunden. Außerdem erreichen sie nicht die
Zielsetzung der Praxisgebühr, nämlich die Einschränkung des so
genannten Doktor-Hoppings. Gleichzeitig haben wir aber deutlich
gemacht, dass keine Bürokratiewelle über uns hereinbrechen darf." Den
Kassenärzten könne beispielsweise nicht aufgebürdet werden,
festzustellen, ob Patienten auf Grund der Härtefallregelung von der
Gebühr befreit seien. "Das können wir nicht leisten. Das müssen die
Krankenkassen garantieren", so Richter-Reichhelm. Er stellte klar:
"Ein konkretes Verfahrenskonzept zum Einzug der Praxisgebühr
existiert bislang nicht."
ots-Originaltext: KBV
Digitale Pressemappe: 
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=34021

Kontakt:

Dr. Roland Stahl, Tel.: 0221 / 4005 - 213
Roland Ilzhöfer, Tel.: 030 / 4005 - 1230
Gabriele Prissok, Tel.: 030 / 4005 - 1240

Original-Content von: KBV - Kassenärztliche Bundesvereinigung, übermittelt durch news aktuell

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