GEA erreicht weitere Meilensteine mit Pre2Fuel: Exzellente Performance in Vorbehandlungsanlage von Bremfield in Malaysien
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GEA setzt mit Pre2Fuel neue Maßstäbe in der Aufbereitung anspruchsvoller Biokraftstoff‑Rohstoffe. In der Bremfield‑Anlage in Malaysia liefert der Prozess höchste Qualität ohne Bleicherde, exzellente Ausbeuten und ermöglicht reduzierte OPEX.
GEA erreicht weitere Meilensteine mit Pre2Fuel:
Exzellente Performance in Vorbehandlungsanlage von Bremfield in Malaysien
Düsseldorf, 11. März 2026 – GEA setzt mit seinem Pre2Fuel-Prozess neue Maßstäbe in der Vorbehandlung anspruchsvoller Rohstoffe zur Produktion von Biokraftstoffen. In der Biodiesel-Anlage von Bremfield Sdn Bhd in Klang, Malaysia, in der Used Cooking Oil (UCO) und Palm Oil Mill Effluent (POME) schließlich zu Biokraftstoff verarbeitet werden, konnten nun weitere technologische wie auch wirtschaftliche Meilensteine dank Pre2Fuel realisiert werden. Pre2Fuel erreicht durchweg eine konstant hohe – und sogar über den Spezifikationen liegende – Produktqualität der vorbehandelten Rohstoffe, und das vollständig ohne den Einsatz von Bleicherde. Gleichzeitig zeigt die Anlage eine exzellente Ausbeute bei insgesamt reduzierten OPEX.
Exzellente Parameter, maximale Ausbeute und reduzierte Betriebskosten
Die aktuellen Betriebsdaten aus der Kundenanlage bestätigen die hohe Leistungsfähigkeit des Pre2Fuel-Prozesses im industriellen Einsatz. GEA Pre2Fuel erfüllt problemlos die erforderlichen Spezifikationen für den Restgehalt an Phosphor und Metallen von 3 ppm bzw. 10 ppm und übertrifft diese sogar: im besten gemessenen Fall um 66 % für Phosphor und um bis zu 91 % für Metalle. Dies gelingt vollständig ohne den Einsatz von Bleicherde. Neben der exzellenten Produktqualität überzeugt die Anlage durch eine hohe Produktausbeute von 99,6 Prozent.
Die Anforderungen an den Vorbehandlungsprozess werden somit nicht nur zuverlässig erfüllt, sondern deutlich übertroffen. Das schafft optimale Voraussetzungen für eine stabile, katalysatorschonende und wirtschaftlich effiziente Weiterverarbeitung in nachgelagerten Hydrierprozessen.
Umstellung auf Pre2Fuel ein Gamechanger für den Betrieb
Loh Chee Fei, Executive Vice President - Technical, Mewah-Oils / Bremfield Sdn Bhd erklärt: „Vor der Implementierung von Pre2Fuel haben wir ein konventionelles Vorbehandlungsverfahren eingesetzt, das sowohl in Bezug auf Betriebskosten als auch auf Materialeinsatz und Handling deutlich aufwendiger war. Die Umstellung auf das Pre2Fuel-Verfahren von GEA war für unsere Anlage ein echter Gamechanger. Wir erreichen heute signifikant bessere Produktqualitäten bei gleichzeitig höherer Ausbeute und reduzierten operativen Betriebskosten. Gleichzeitig agieren wir wesentlich ressourcenschonender und reduzieren unsere Umweltbelastung spürbar, insbesondere durch den vollständigen Verzicht auf Bleicherde und die damit verbundene Infrastruktur.“
Vollständiger Verzicht auf Bleicherde – Prozessvereinfachung mit weitreichendem Impact
Ein zentraler Meilenstein des Pre2Fuel-Prozesses ist der vollständige Verzicht auf Bleicherde in der Rohstoffaufbereitung. Während konventionelle Verfahren üblicherweise auf Bleicherde zur Entfernung von Metallen, Phosphor und weiteren Verunreinigungen angewiesen sind, erreicht Pre2Fuel die geforderten Produktspezifikationen ohne den Einsatz dieses Betriebsmittels.
Dadurch entfällt ein komplexer und kostenintensiver Prozessschritt in der Anlage. Bleicherde ist nicht nur energie- und materialintensiv in der Herstellung, sondern erfordert auch aufwendige Handhabung, Lagerung und Entsorgung nach der Nutzung. Durch den Wegfall verbessern sich zudem die Arbeitsbedingungen für das Betriebspersonal: Es entsteht kein Feinstaub, Kontaminationsrisiken werden reduziert und die Handhabung in der Anlage wird sicherer und einfacher.
Auch aus ökologischer Sicht bringt der Verzicht Vorteile: Vorgelagerte Emissionen aus Herstellung, Transport und Entsorgung der Bleicherde entfallen, und die Scope-3-Emissionen des Anlagenbetreibers werden messbar reduziert. Gleichzeitig sinken die operativen Betriebskosten.
Für diese Ressourceneinsparung wurde GEA Pre2Fuel Anfang 2025 mit dem unternehmensweiten Ökolabel „Add Better“ ausgezeichnet. Das Label kennzeichnet Lösungen, die einen nachweisbaren Beitrag zu höherer Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit leisten. Ergänzend unterstützt das vom TÜV Rheinland validierte Add Better Consulting Kunden bei der ganzheitlichen Optimierung und Dekarbonisierung ihrer Produktionsprozesse.
Mit diesen Ergebnissen demonstriert GEA die industrielle Reife und Skalierbarkeit des Pre2Fuel-Prozesses für die Verarbeitung anspruchsvoller Rohstoffe wie UCO und POME. Die Kombination aus übererfüllten Produktspezifikationen bei komplettem Verzicht auf Bleicherde, maximaler Ausbeute, reduzierten Betriebskosten sowie reduzierten CO2 -Emissionen stellt einen wesentlichen Fortschritt in der wirtschaftlichen Produktion von Biokraftstoffen dar.
Bildübersicht (Download-Link für 2 hochaufgelöste Bilder)
Bild 1 : In der Anlage von Bremfield Sdn Bhd in Klang, Malaysia, werden Used Cooking Oil (UCO) und Palm Oil Mill Effluent (POME) zu Biokraftstoff verarbeitet. GEA Pre2Fuel reinigt in der Vorbehandlungsstufe die Rohstoffe ohne den Einsatz von Bleicherde auf. Quelle: GEA
Bild 2: GEA Separatoren spielen eine zentrale Rolle im Pre2Fuel-Prozess. Quelle: GEA
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Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.
GEA ist im DAX und im STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World und Best-in-Class Europe.
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