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KI in der Tiergesundheit

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GEA erweitert die digitalen Aktivitäten in der Milchproduktion mit der offiziellen Eröffnung eines neuen Software-Entwicklungszentrum in Belfast, Nordirland. Dort entstehen 20 zusätzliche Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung. Im Fokus steht die KI-basierte Herdenmanagement-Lösung CattleEye sowie weitere digitale Anwendungen für landwirtschaftliche Betriebe.

KI in der Tiergesundheit

GEA eröffnet neues Software-Entwicklungszentrum in Belfast und stärkt KI-Kompetenzen für Milchfarmen

Düsseldorf / Belfast (Irland), 10. März 2026 – GEA erweitert die digitalen Aktivitäten in der Milchproduktion mit der offiziellen Eröffnung eines neuen Software-Entwicklungszentrum in Belfast, Nordirland. Dort entstehen 20 zusätzliche Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung. Im Fokus steht die KI-basierte Herdenmanagement-Lösung CattleEye sowie weitere digitale Anwendungen für landwirtschaftliche Betriebe.

Die KI-Lösung erkennt frühzeitig Lahmheiten bei Kühen und liefert wichtige Daten zur Bewertung des Body-Condition-Scores. Aktuell wird das System auf mehr als 140 Betrieben im Vereinigten Königreich, Europa, den USA und Australien eingesetzt. Insgesamt überwacht die Software über 200.000 Tiere in 23 Ländern. CattleEye ist Teil von GEA’s DairyNet-Portfolio für modernes Herdenmanagement.

„Mit dem neuen Entwicklungszentrum stärken wir unsere Rolle als Technologieführer in der digitalen Milchwirtschaft“, sagt Andreas Seeringer, CEO von GEA Farm Technologies. „KI-basierte Lösungen wie CattleEye verbessern Tiergesundheit und Tierwohl und helfen Betrieben zugleich, effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu arbeiten. Deshalb beschleunigen wir gezielt die Entwicklung in diesem Bereich und treiben technologische Innovationen in unseren digitalen Herdenmanagementlösungen voran.“

Milchwirtschaftliche Expertise aus Nordirland

GEA hatte das Unternehmen CattleEye im Jahr 2024 übernommen. Seitdem wurde die Lösung schrittweise in das Portfolio für digitale Herdenmanagementsysteme integriert. Die Erweiterung des Standorts in Belfast soll zusätzliche technologische Möglichkeiten und eine stärkere Integration von KI in bestehende Systeme ermöglichen.

Nordirland gilt mit seiner starken Milchwirtschaft und einer wachsenden Technologieszene als wichtiger Standort in der Digitalstrategie von GEA. Terry Canning, Mitgründer von CattleEye und Senior Director bei GEA, erklärt:

„Das neue Entwicklungszentrum ist ein wichtiger Schritt, um CattleEye vollständig in unsere Herdenmanagementsysteme zu integrieren und unsere digitalen Lösungen für landwirtschaftliche Betriebe weiter auszubauen. Landwirte können künftig Funktionen erwarten, die zusätzliche Investitionen in Equipment und notwendige Tierbehandlungen reduzieren. Außerdem wird es unseren Kunden helfen, effizienter zu wirtschaften und durch automatisierte Datenauswertungen Treibhausgasemissionen zu senken.“

Mit dem neuen Entwicklungszentrum wächst das CattleEye-Team um 20 Stellen in den Bereichen Softwareentwicklung und User Experience, auch die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit der GEA DairyNet App soll weiter verbessert werden. „Ich bin überzeugt, dass diese Investition zukünftiges Wachstum vorantreiben wird. Wir sind dankbar, mit Invest Northern Ireland einen Partner an unserer Seite zu haben, der unser Engagement für die Weiterentwicklung von KI-Kompetenzen und die Förderung von Talenten teilt“, so Terry Canning.

Invest NI zeigt Vertrauen in KI-Entwicklung mit umfangreicher Förderung

Die regionale Wirtschaftsförderungsagentur Invest Northern Ireland (Invest NI) unterstützt das Projekt finanziell und fördert damit auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Teile der Förderung stammen aus dem UK Government Shared Prosperity Fund (SPF).

Bei der Eröffnung erklärte Vicky Kell, Director of Innovation, Research and Development bei Invest NI: „Diese Investition in Forschung und Entwicklung ist ein klares Zeichen des Vertrauens in die Talente, die Infrastruktur und die Kompetenzen in Nordirland. Die Vorteile von Investitionen in F&E sind vielfältig. Die CattleEye-Lösung zeigt, wie Forschung und Entwicklung innovative Produkte hervorbringen können, die die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Agri-Tech-Markt stärken.“

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Bildübersicht (Download-Link für 3 hochaufgelöste Bilder)

Bild 1: GEA eröffnet das neue Software-Entwicklungszentrum in Belfast, Nordirland. Vordere Reihe von links nach rechts: Adam Askew (Senior Director R&D CattleEye bei GEA), Dr. Andreas Seeringer (CEO GEA Farm Technologies), Holger Siegwarth (Vice President Digital Solutions and Services bei GEA) und Terry Canning (Senior Director CattleEye bei GEA) begrüßten die Teilnehmer der Eröffnungsfeier in Belfast. Quelle: GEA / Parkway Photography

Bild 2: Terry Canning (Senior Director CattleEye bei GEA), Vicky Kell (Director of Innovation, Research and Development bei Invest NI) und Dr. Andreas Seeringer (CEO GEA Farm Technologies). Quelle: GEA / Parkway Photography

Bild 3: Das Software-Entwicklungslabor von GEA befindet sich im Innovation Centre in Belfast. Quelle: GEA / Parkway Photography

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Mit mehr als 18.000 Beschäftigten erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2025 in über 150 Ländern einen Umsatz von rund 5,5 Mrd. EUR. Weltweit verbessern die Anlagen, Prozesse und Komponenten von GEA die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Produktion von Kunden. Sie tragen erheblich dazu bei, den CO2-Ausstoß, den Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall zu reduzieren. Dadurch leistet GEA einen entscheidenden Beitrag auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft, ganz im Sinne des Unternehmensleitbildes: „Engineering for a better world“.

GEA ist im DAX und im STOXX® Europe 600 Index notiert und ist darüber hinaus Bestandteil der führenden Nachhaltigkeitsindizes DAX 50 ESG, MSCI Global Sustainability sowie Dow Jones Best-in-Class World und Best-in-Class Europe.

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