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11.12.2002 – 10:30

Sky Deutschland

Rudi Völler im Premiere-Interview: "Die kleinste Kleinigkeit wird bestraft!"
Leverkusens Trainer Klaus Toppmöller: "Für uns ist noch alles möglich!"

    München (ots)

Bayer Leverkusens Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale der UEFA Champions League sind nach der gestrigen 2:3-Niederlage bei Inter Mailand weiter gesunken. Trotz des erneuten Misserfolgs in der Zwischenrunde der europäischen Königsklasse waren die Leverkusener für Rudi Völler die stärkere Mannschaft. Im Premiere-Interview erklärte der Teamchef der deutschen Nationalmannschaft: "Das Spiel der Leverkusener war bis zur Strafraumgrenze ordentlich. Inter hat sich zu sicher gefühlt, das 2:2 hätte fallen können. Leverkusen hatte viel mehr Spielanteile. Leider haben sie aber gerade eine Phase, in der die kleinste Kleinigkeit bestraft wird."          Ähnlich sah es Leverkusens Trainer Klaus Toppmöller, der gegenüber dem Münchner Abo-TV-Sender konstatierte: "Bei uns wird zurzeit jeder Fehler bestraft. Wir schenken dem Gegner die Tore. Bei Butts Fehler hat der Boden sicher auch mitgespielt. Meine Jungs sehen die Fehler schon ein. Als Positives mitnehmen sollte man aber, dass wir spielerisch gut mitgehalten haben." Toppmöller weiter: "Wir konzentrieren uns jetzt voll auf die Bundesliga. Dann freuen wir uns alle auf die Winterpause, denn viele Spieler haben wegen der WM ein ganzes Jahr durchgespielt. In der ersten Gruppenphase haben wir auch die ersten beiden Begegnungen verloren. Im Fußball ist alles möglich!"          Trotz der zweiten Niederlage im zweiten Spiel der Zwischenrunde in der UEFA Champions League ging auch Bayer-Manager Reiner Calmund mit der Mannschaft nicht allzu streng ins Gericht: "Wir hatten mehr Feldanteile, das konnte sich sehen lassen. Leider sind wir durch ein dummes Tor bitter bestraft worden. Aber ein Unentschieden war klar möglich. Wir müssen uns, wie wir auch schon gegen Barcelona bewiesen haben, vor diesen Top-Mannschaften nicht verstecken. Kleine hat zum Beispiel hervorragend gespielt. Genauso wie der junge Balitsch. Aber insgesamt fehlen uns sicher noch ein paar Prozent Cleverness. Ich denke, es ist noch alles möglich. Jetzt wollen wir in der Bundesliga gegen Nürnberg punkten und uns vernünftig in die Winterpause verabschieden."          Inter-Trainer Hector Cuper bestätigte im Premiere-Interview teilweise die Analysen seiner Vorredner: "Es war heute sehr schwer für uns, vor allem wenn Leverkusen über außen kam. Aber die entscheidenden Szenen kamen eben von meinem Team. Leverkusen ist eine wichtige Mannschaft mit sehr interessanten Spielern. Das Pressing im Mittelfeld hat uns sehr unter Druck gesetzt. Auf Leverkusener Seite hat mir vor allem Bastürk gut gefallen. Aber insgesamt haben wir verdient gewonnen."          Abschließend äußerte sich der zweifache Mailänder Torschütze Luigi Di Biagio gegenüber Premiere: "Wir haben einfach einen guten Lauf, allerdings fehlten bei Leverkusen auch verletzte Spieler. Es sieht jetzt sehr gut für uns aus."     

ots Originaltext: Premiere
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Für Rückfragen
Emanuel Hugl
Premiere Sport-PR
Tel.: 089/9958-6371
Emanuel.Hugl@Premiere.de

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