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13.07.2004 – 17:25

VDA Verband der Automobilindustrie e.V.

Boom im Ausland – Verunsicherung im Inland: Automobilindustrie schafft trotz schleppender Inlandsnachfrage neue Arbeitsplätze

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    Frankfurt/Main (ots)

Anmoderation: Die deutsche Automobilindustrie ist hierzulande die Schlüsselindustrie. Deshalb war es nicht überraschend, dass der Bundeskanzler heute den 1. VDA-Forschungstag besucht hat. In Stuttgart durfte sich Gerhard Schröder viel Positives anhören, er wurde für die Agenda 2010 gelobt, aber er wurde auch ermahnt, den eingeschlagenen Weg nicht zu verlassen. Denn auch wenn VDA-Präsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk heute verkünden konnte, dass der Strukturwandel in der Autoindustrie erfolgreich bewältigt wurde, so lahmt seit nunmehr fünf Jahren das Geschäft im Stammland. Während in den USA, China und auch im restlichen Europa die Absatzzahlen gestiegen sind, wurde für Deutschland im ersten Halbjahr ein Rückgang von rund 1,3 % verzeichnet. Und das trotz einer wahren Modellflut, sagte Verbandspräsident Prof. Dr. Bernd Gottschalk.

1. O-Ton Prof. Dr. Bernd Gottschalk    0’30

    Die neuen Modelle kommen weltweit gut an, jedoch ordern vorwiegend die ausländischen Kunden kräftig, während im Inland nach wie vor zu viel abgewartet wird. Vor diesem Hintergrund ist es ein Element herausragender Stärke dieser Industrie in den ersten Monaten dieses Jahres noch mal 5 000 Arbeitsplätze geschaffen zu haben. Ich meine solche Beispiele sind rar geworden in Deutschland und vielleicht erlauben sie uns auch in der Standortdiskussion ein bisschen klarer die Ziele zu formulieren.

    Mit Rekordinvestitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung sichert die Automobilindustrie nicht nur Arbeitsplätze, sie sorgt auch dafür, dass sie weltweit an der Spitze bleibt. 14,5 Milliarden Euro waren es im vergangenen Jahr. Rund ein Drittel aller Innovations-Investitionen in Deutschland.

2. O-Ton Prof. Dr. Bernd Gottschalk    0’20

    Das Ergebnis kann sich also sehen lassen. Die Anzahl der Modelle, die weniger als fünf Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen hat sich in den letzten zehn Jahren verzehnfacht. Die Anzahl der Modelle, die weniger als sechs Liter benötigen hat sich verfünffacht. Das Gleiche gilt für die Emissionsreduzierung.

    Die Investitionen in immer bessere Autos – dies wurde heute dem Kanzler klar gemacht – ist der wichtigste Grund dafür, dass deutsche Autos in der ganzen Welt besser verkauft werden, als in den vergangenen Jahren. Nur die Bilanz in Deutschland sieht mäßig aus. Deshalb forderte VDA- Präsident Gottschalk gravierende Strukturveränderungen und eine Verbesserung der Kostensituation in Deutschland. Flexiblere Arbeitszeiten, Überprüfung von regionalen Feiertagen, das sind konkrete Vorschläge für den Erhalt von Arbeitsplätzen in Deutschland.

3. O-Ton Prof. Dr. Bernd Gottschalk    0’28

    Es bleibt zu hoffen, dass nach Streiks, Säbelrasseln und Überstundenverweigerung bald konkrete Fortschritte erzielt werden. Reformen brauchen wir nicht nur bei den sozialen Sicherungssystemen, sondern auch und gerade am Arbeitsmarkt, sondern auch eine Senkung der Arbeitskosten, und letztenendes muss man glaube ich auch sagen, dass die Gewerkschaften selbst sich einer solchen Reformdiskussion nicht verschließen dürfen, im Interesse der Arbeitsplätze in diesem Land.

    Abmoderation:     Die Deutsche Automobilindustrie hat Bilanz gezogen: Der Export steigt, der Inlandsmarkt schwächelt noch immer.

    ACHTUNG REDAKTIONEN          Die O-Töne sind honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.


ots-Originaltext: Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

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