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ots.Audio: "Innovationen können keine Spielwiese von Bürokraten sein" Die Deutsche Automobilindustrie bekennt sich klar zu ihrer Verantwortung für den Klimaschutz

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Ludwigsburg/Frankfurt (ots)

Anmoderation
Die Deutsche Automobilindustrie wird auch weiter alle Möglichkeiten 
zur Reduzierung der CO2-Emmissionen nutzen. Das betonte der Präsident
des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann beim 
heutigen Technischen Kongress in Ludwigsburg. Vor rund 600 Gästen aus
Wirtschaft, Wissenschaft und Politik betonte der VDA-Präsident, dass 
die deutschen Hersteller das EU-Ziel eines Durchschnittswertes von 
120 Gramm pro Kilometer CO2 bis zum Jahr 2012 akzeptieren. Der Weg 
dahin sei aber alleine Sache der Ingenieure und dürfe nicht von 
bürokratischen Stolpersteinen behindert werden:
O-Ton Matthias Wissmann
Deshalb wehren wir uns gegen einen dirigistischen Regulierungsansatz,
der die Innovationen in einer abschließenden Aufzählung heute 
festlegen will und fordern zukünftig alle Innovationen zu nutzen. 
Innovationen können keine Spielwiese für Bürokraten sein! Sondern sie
sind die ureigenste Domäne unserer Ingenieure, unserer Erfinder, 
unserer Techniker, unserer Pioniere. Wir werden nicht akzeptieren, 
dass unter dem Deckmantel des Klimaschutzes versteckte 
Industriepolitik gegen deutsche Hersteller betrieben wird. (0'32)
Wissmann wies darauf hin, dass es den deutschen Autobauern 
gelungen sei, den Durchschnittsverbrauch der Neufahrzeuge seit 1991 
um 25 Prozent zu verringern. Dies sei aber keineswegs ein Grund, sich
auf den Erfolgen in Sachen Klimaschutz auszuruhen: Auch künftig werde
die Branche ihren Beitrag leisten, zu einer nachhaltigen Reduzierung 
der CO2-Emmissionen beizutragen. Fakt ist, dass schon heute 98 
Prozent der Fahrzeuge der deutschen Hersteller die Beimischung von 
Bio-Kraftstoffen bis zu 10 Prozent vertragen:
O-Ton Matthias Wissmann
Wir gehen davon aus, dass nicht mehr als etwa 375.000 Fahrzeuge 
deutscher Hersteller vom bisherigen Kraftstoff auf Super -Plus 
umstellen müssen. Dass heißt das, was wir dem Bundesumweltminister 
und dem Bundeslandwirtschaftsminister gesagt haben können wir als 
deutsche Automobilindustrie in vollem Umfang einhalten, ja wir 
unterschreiten sogar unsere Zusagen. (0'28)
Matthias Wissmann betonte, dass sich nicht nur die deutschen 
Hersteller ihrer Verantwortung um den Klimaschutz bewusst sind. Auch 
die Zulieferindustrie spielt eine entscheidende Rolle. Franz 
Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert-Bosch AG, sieht 
in der momentanen Entwicklung erst den Einstieg in eine neue 
Fahrzeuggeneration.
O-Ton Franz Fehrenbach
Folgen wir den Schlagwörtern der Öffentlichkeit, scheinen die 
Lösungen schon längst gefunden. Mal ist es die Brennstoffzelle, mal 
das Elektroauto. In Wahrheit suchen wir nach den richtigen Wegen 
dorthin. Und keiner im Saal wird behaupten, dass er bereits alle 
Antworten hätte, ohne dass sich neue Fragen stellen (0:23)
Abmoderation:
Der Technische Kongress des VDA in Ludwigsburg steht ganz im Zeichen 
von Umweltschutz und Fahrzeugsicherheit. Experten aus aller Welt 
diskutieren noch bis Donnerstag die neuesten Entwicklungen im 
Fahrzeugsektor.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch 
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben 
an  desk@newsaktuell.de.

Pressekontakt:

VDA, Eckehart Rotter, 069 97507 264
all4radio, Hannes Brühl/Birgit Richter,0711 32 777 590

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