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Fußverkehr nur selten im Fokus der Verkehrsplaner – mit drastischen Folgen

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Ältere Fußgänger nehmen Alltagswege unter die Lupe

Fußverkehr nur selten im Fokus der Verkehrsplaner –

mit drastischen Folgen

Kampagne "Sicher zu Fuß - ein Leben lang"

Ältere Fußgänger nehmen Alltagswege unter die Lupe

Senioren, die zu Fuß oder per Rad unterwegs sind, werden überdurchschnittlich häufig Opfer von Unfällen. Ungefähr jeder Zweite, der als Fußgänger tödlich verunglückt, ist älter als 65 Jahre. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind nicht vorrangig körperliche Einschränkungen oder Fehlverhalten der Betroffenen Ursache dieser Unfälle, sondern in erster Linie die „mangelnde Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse älterer Fußgänger im Straßenverkehr“.

Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Seniorenliga die Kampagne „Sicher zu Fuß – ein Leben lang“ ins Leben gerufen. Ältere Fußgänger sind bundesweit eingeladen, Wünsche und Anregungen zur Verbesserung ihrer Alltagswege zu äußern. Dazu können sie beispielsweise mit einem Kommentar, einer Zeichnung oder einem Foto die Fußgängertauglichkeit der ihnen bekannten Orte und Verkehrssituationen dokumentieren – ob als gutes oder schlechtes Beispiel. Vielerorts fehlen beispielsweise immer noch separate Gehwege, sichere Überwege und kontrollierte Tempo-30-Zonen. „Fußgänger wissen selbst am besten, was gut für sie ist. Was liegt also näher, als sie bei der Planung und Gestaltung ihrer Fußwege direkt mit einzubeziehen“, ruft Gerhard Fieberg, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Seniorenliga DSL, Fußgängerinnen und Fußgänger bundesweit zur Teilnahme auf. „In der Vergangenheit wurden Fußgänger in der Verkehrsplanung gegenüber dem Autoverkehr häufig vernachlässigt“, meint Fieberg und fordert die Verantwortlichen auf, dem Thema künftig deutlich mehr Bedeutung beizumessen.

Die Bewertung des Fußverkehrs vor Ort und Verbesserungs-vorschläge sollen für die Belange der Zufußgehenden sensibilisieren und in das Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft rücken, mit dem Ziel, zukünftig Alltagswege attraktiver und vor allem sicherer zu gestalten. Informationen sowie ein Erhebungsbogen finden sich im Internet unter www.sicher-zu-fuss-2021.de. Wünsche und Anregungen können bis zum 9. September aber auch formlos an die Deutsche Seniorenliga e.V., Stichwort „Sicher zu Fuß“ geschickt werden. E-Mail an info@deutsche-seniorenliga.de oder per Post an die DSL, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Alle Einreichungen werden zusammen mit Experten der Unfallforschung der Versicherer (UDV) ausgewertet und die Ergebnisse veröffentlicht.

Fotos und Druckexemplar der Broschüre auf Anfrage.

Pressekontakt:

Joachim Dung
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Seniorenliga e.V.
Heilsbachstraße 32
53123 Bonn
Germany
Fon: 0049 (0)228-30 82 1-0
Fax: 0049 (0)228-30 82 1-33
https://www.deutsche-seniorenliga.de/ dung@deutsche-seniorenliga.de

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