ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesweiter Ehrentag: ver.di und öffentliche Banken schaffen Zeit in Betrieben für gesellschaftliches Engagement
Bundesweiter Ehrentag: ver.di und öffentliche Banken schaffen Zeit in Betrieben für gesellschaftliches Engagement
Anlässlich des ersten bundesweiten Ehrentags des Bundespräsidenten (am Samstag, den 23. Mai 2026) hebt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Bedeutung von gesellschaftlichem Engagement auch in der Arbeitswelt für eine resiliente Demokratie hervor. Mit der Tarifgemeinschaft Öffentlicher Banken hat verdi zum Ende der Woche daher eine Vereinbarung getroffen, die den mehr als 60.000 Beschäftigten im öffentlichen Bankgewerbe neue Möglichkeiten für demokratisches und gesellschaftliches Engagement eröffnet.
„Demokratie lebt nicht allein von Wahlen und Institutionen. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen – im Ehrenamt, in Vereinen, in Initiativen, in Kommunen und auch in den Betrieben“, erklärt Jan Duscheck, ver.di-Verhandlungsführer. „Gerade in einer Zeit, in der demokratische Institutionen zunehmend unter Druck geraten, ist es ein wichtiges Signal, wenn Sozialpartner gemeinsam konkrete Räume auch in den Betrieben für gesellschaftliches Engagement schaffen.“
Die Vereinbarung für den öffentlichen Bankensektor sieht vor, dass Beschäftigte künftig einmal jährlich während der Arbeitszeit an Angeboten teilnehmen können, die demokratisches Bewusstsein und gesellschaftliches Engagement stärken. Damit setzen Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung über das unmittelbare Arbeitsverhältnis hinaus.
ver.di verweist darauf, dass sich bereits heute viele Beschäftigte ehrenamtlich engagieren. Dieses Engagement verdient Anerkennung – und praktische Unterstützung. „Der Ehrentag des Bundespräsidenten setzt einen wichtigen Impuls. Entscheidend ist aber, dass Anerkennung nicht symbolisch bleibt. Wer gesellschaftliches Engagement stärken will, muss auch Zeit und Möglichkeiten dafür schaffen. Mit der gemeinsamen Vereinbarung für die öffentlichen Banken zeigen die Sozialpartner, dass Demokratie nicht nur politisch verteidigt, sondern auch im Alltag praktisch gestärkt werden kann“, so Duscheck.
V.i.S.d.P.
Daniela Milutin
Pressesprecherin ver.di-Bundesvorstand Paula-Thiede-Ufer 10 10179 Berlin Tel.: 030/6956-1011, -1012 E-Mail: pressestelle@verdi.de www.verdi.de/presse