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ver.di-Medieninfo: Sozial- und Erziehungsdienste: Zweite Verhandlungsrunde startet am Montag (21. März 2022) in Potsdam

Sozial- und Erziehungsdienste: Zweite Verhandlungsrunde startet am Montag (21. März 2022) in Potsdam

„Die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten haben in ihren Streiks am 8. März und in ihren Aktionen am 15. März sehr deutlich gemacht, was sie von den Arbeitgebern erwarten: Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen Fachkräftemangel und die finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit“, betont die stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Christine Behle. „Wir hoffen, dass die Arbeitgeber dieses eindrucksvolle Signal verstanden haben und dieses in den morgigen Verhandlungen zum Ausdruck bringen.“

Die Streiks am Internationalen Frauentag, an denen sich mehr als 22.000 Beschäftigte beteiligt hätten und die Aktionen am Internationalen Tag der Sozialen Arbeit hätten nochmals die Bedeutung der Sozialen Arbeit in den Mittelpunkt gerückt und aufgezeigt, wie wichtig diese Arbeit ist, die zum größten Teil von Frauen verrichtet werde. „In allen Bereichen der sozialen Berufe besteht dringender Handlungsbedarf, um die Arbeitssituation der Beschäftigten zu verbessern und gleichzeitig auch den gesellschaftlichen Bedarfen gerecht zu werden“, so Behle.

Es habe die Beschäftigten maßlos enttäuscht, dass die Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde die Chance vertan und kein Entgegenkommen bezüglich der Entlastungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst gezeigt hätten. Damit hätten die Arbeitgeber die aktuelle brisante Situation in den Einrichtungen nicht ernst genommen.

Behle machte ihr Unverständnis darüber deutlich, dass die Arbeitgeber in der Auftaktrunde Vorschläge, die ver.di zur Entlastung der Beschäftigten insbesondere im Bereich der Kitas, wo mehr als 170.000 Fachkräfte fehlen, rundweg abgelehnt hätten, so werde beispielsweise die Forderung nach Zeit für Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit von den Arbeitgebern kritisch gesehen.

Seit Jahren gebe es aufgrund der mangelhaften Arbeitsbedingungen und nicht angemessenen Gehälter eine starke Fluktuation und einen sich zuspitzenden Fachkräftemangel in den Arbeitsfeldern des Sozial- und Erziehungsdienstes. Hier müsse dringend Abhilfe geschaffen werden.

Die zweite Verhandlungsrunde für die rund 330.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst im kommunalen Bereich gehen am 21. und 22. März in die zweite Verhandlungsrunde. Verhandelt wird in Potsdam, Kongresshotel, Am Luftschiffhafen 1.

Für Rückfragen: Dr. Elke Alsago 0160/92894752

V.i.S.d.P.

Martina Sönnichsen
ver.di-Bundesvorstand
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